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Feuerwehrsport
Oderpokal bleibt in Genschmar

Ulf Grieger / 08.10.2018, 06:45 Uhr - Aktualisiert 08.10.2018, 11:57
Genschmar (MOZ) 26 Mannschaften konnte der Förderverein der Feuerwehr Genschmar am Sonnabend zur 23. Auflage des Oderpokals begrüßen. Ausgetragen wurde zudem der 9. Supercup und zum zweiten Mal der Abschlusslauf des Vier-Bahnen-Rennens. Zum Einsatz kam erstmals die neue Zeit- und Zielmessanzeige des Fördervereins.

Das Oderpokal-Turnier in Genschmar ist traditioneller Saisonabschluss der Feuerwehrsportler im Oderland. Dass es mit dem Vier-Bahnen-Rennen und dem Supercup auch ein landesweit attraktiver Vergleich der besten Mannschaften ist, hat sich längst herumgesprochen. Die Pavillons rings um das dank der Hilfe von Landwirtschaftsunternehmen wie dem vom Frank Voß und der AGO-Tochter MILA wieder grüne Wettkampffeld kamen aus vielen Kreisen des Landes und sogar von der Ostseeküste.

„Das sind hier ganz tolle Wettkampfbedingungen“, lobte  Hauptkampfrichter Thomas Lind von der Feuerwehr Töpchin bei Mittenwalde, der den langjährigen Unparteiischen Egon Schneider in dieser Funktion abgelöst hat. Schneider, seine Frau Annelore war neben Kerstin Beyersdorf-Zwick im Wettkampfbüro aktiv, hatte aus dem Kreisverband des Landkreises Dahme-Spreewald wieder ein Kampfrichterteam mitgebracht. Vor allem, um zu vermeiden, dass es den Verdacht der Begünstigung durch Einheimische gibt.

Das gastgebende Förderverein der Feuerwehr Genschmar war schon im Vorfeld recht aufgeregt. Schließlich war es die Premiere für die neue Ziel- und Zeitmess-Anzeige, die der Verein dank Lottomitteln des Innenministeriums und vieler Spenden für rund 9000 Euro anschaffen konnte. Allein die rote Digitalanzeige für die Zeit kostete über 2000 Euro. Und es hatte sich gelohnt: Sobald die Wettkämpfer den Wasserstrahl auf die Zielmarkierung gelenkt hatten, leuchtet es rot auf und die Zeitanzeige offenbarte den Zuschauern für beide Bahnen die richtige Zeit. „Eine tolle Sache! Das gefällt mir auch gut“, strahlte Bleyen-Genschmars Bürgermeister Dirk Hundertmark, der viele Jahre selbst Wehrführer in Genschmar war.

Die „Mütter“ dieses Erfolgs konnten das gar nicht so recht mitverfolgen. Denn sie wendeten die Pommes in Öl und packten Bratwürste auf die Pappteller. Der ganze Vorstand mit Ivonne Gülke, Heike Hundertmark und Astrid Grünkorn war im Verpflegungszelt im Einsatz. Natürlich auch wieder zu Gunsten des Vereins und der Feuerwehr. 32 Mitglieder hat der Verein bereits, der dafür sorgt, dass es neben dem Brandschutz auch noch viel an geselligem Miteinander gibt. Die Genschmarer sind damit amtsweit Vorbild. Nachdem auch die Zechiner und Gorgaster solche Fördervereine haben, haben die Golzower bei ihrer Versammlung am Vorabend auch darüber nachgedacht, einen solchen  Verein zu gründen. Unterstützt werden sie dabei von Golzows Amtsdirektor Lothar Ebert. „Das ist eine gute Möglichkeit, um Spenden einzuwerben sich dann so etwas Tolles leisten zu können“, erklärte er.

Auch sportlich lief es ganz nach dem Geschmack der Gastgeber. Genschmar II siegte beim Oderpokal und holte Platz drei im Supercup.

Ergebnisse

■ Oderpokal, Damen:  1. Fire Ladies Zerkwitz, 2. Groß Muckrow, 3. Neutrebbin, 4. Libbenichen II, ohne Wertung: Schönfließ

■ Oderpokal, Herren: 1. Genschmar II, 2. Willmersdorf Stöbritz, 3. Groß Muckrow, 4. Team Zerkwitz, 5. Groß Neuendorf, 6. Team Zeschdorf, 7. Ostseebad Nienhagen, 8. Murchin, 9. Beckwitz Tryppehna, 10. Libbenichen, 11. Hachelbich, 12. Genschmar I, 13. Treplin, 14. Niederjesar, 15. Zechin, 16. Ortwig, 17. Günthersdorf

■ Supercup, Damen: 1. Fire Ladies Zerkwitz, 2. Groß Muckow, 3. Neutrebbin

■ Supercup, Herren: 1. Willmersdorf Stöbritz, 2. Beckwitz-Tryppehna, 3. Genschmar II, 4. Team Zerkwitz, 5. Groß Muckrow, 6. Günthersdorf, 7. Murchin, 8. Zeschdorf, 9. Libbenichen, 10. Groß Neuendorf

■ Schnellste Spritzerin: Julia Lange

■ Schnellster Spritzer: Patrick Piater

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