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Fußball
Eigentor-Schock schon in der dritten Minute

Klare Sache: Mario Buhse (links) knüpfte die Göritzer Fäden beim Pokalspiel in Casekow, das der Gast 10:1 gewann.
Klare Sache: Mario Buhse (links) knüpfte die Göritzer Fäden beim Pokalspiel in Casekow, das der Gast 10:1 gewann. © Foto: Joerg Matthies
Jörg Matthies / 02.11.2018, 01:30 Uhr
Casekow (MOZ) Ja, er hinkt der Vergleich zwischen dem DFB-Pokalspiel Rödinghausen (Regionalliga) gegen FC Bayern München und der Lübzer-Kreiscup-Begegnung Schwarz-Weiß Casekow aus der Kreisklasse und Dähn-Ligist KSV Gollmitz. Krasser Außenseiter gegen Top-Favorit hieß es aber bei beiden, 0:2 stand es nach wenigen Minuten, das zweite Tor fiel auch per Elfmeter und die Gäste verschossen später ebenfalls wie die großen Bayern ihren zweiten Strafstoß des Matches. Das aber war am Reformationstag aber wirklich endgültig alles, wo man zwischen beiden Duellen Parallelen herstellen könnte. Vor allem unterschieden sie sich im Endresultat: Rödinghausen unterlag knapp mit 1:2, die Casekower mit 1:10.

Natürlich versucht man als Underdog, möglichst lange sein eigenes Tor dicht zu halten. Wenn dann, wie in Casekow, nach nur drei Minuten das 0:1 fällt und dies ganz unglücklich auch noch per Eigentor (Thomas Zootzky), dann sind mal alle taktischen Überlegungen sofort über den Haufen geworfen. Sieben Minuten später ließ Schwarz-Weiß-Keeper Lukas Wilke, wie später noch mehrfach in dieser Partie, mit einer starken Parade gegen Spielgestalter Mario Buhse auf einen besseren Spielverlauf hoffen. Als er dann aber gegen Mike Hamann zu rustikal zu Werke ging, war der von Ingo Writsche verwandelte Elfmeter die logische Folge (0:2/13.). Auf der Gegenseite besaß der wenig später verletzt ausgewechselte Ricardo Bauer den Ansatz einer ersten Gastgeber-Chance. Als aber Fabian Bauer den Ball im eigenen Strafraum vertändelte, traf Thomas Iwanek zum 0:3 (24.).

Und nachdem wegen eines bösen Einsteigens von hinten Eigentorschütze Zootzky nach knapp einer halben Stunde zu Recht mit „Rot“ vom Feld musste, waren endgültig alle Gastgeber-Hoffnungen passé.

Die Gäste aus Gollmitz spielten die Sache seriös über 90 Minuten herunter, auch wenn ihnen in Überzahl gleich mal der Lapsus zum 3:1 unterlief (Florian Langner/32.). Am Ende muss man sagen, dass nach fünf Treffern von Martin Groß sowie den Toren von Marcus Sterling und Ingo Writsche der Zwei-Klassen-Unterschied auch gerechtfertigt hoch im Ergebnis seinen Ausdruck fand. In gut zwei Wochen haben die Gollmitzer dann Viertelfinal-Heimrecht gegen den Heinersdorfer SV.

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