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Bauprojekt
Leere Kuhställe sollen Solarpark weichen

Blick über den Zaun: Die seit sieben Jahren leerstehenden Kuhställe in Falkenberg sollen abgerissen werden. Ein Privatinvestor plant hier Bauland und dahinter einen großen Solarpark.
Blick über den Zaun: Die seit sieben Jahren leerstehenden Kuhställe in Falkenberg sollen abgerissen werden. Ein Privatinvestor plant hier Bauland und dahinter einen großen Solarpark. © Foto: Cornelia Link-Adam
Cornelia Link-Adam / 30.11.2018, 06:15 Uhr
Falkenberg Eine zugewucherte Brache in Falkenberg soll bald verschwinden: Auf dem Gelände des lange leerstehenden Kuhstalles will ein Investor einen Solarpark errichten. Darüber, und zu anderen Themen, wurde am Mittwochabend der Ortsbeirat von Falkenberg informiert.

Sitzungen sind in dem kleinen Dorf der Gemeinde Briesen selten. So mussten sich Ortsvorsteher Andreas Püschel, Dennis Kaul und Klaus Kuhn im Raum der Feuerwehr im Gemeindehaus (Schloss) anfangs noch übers Protokoll der letzten Sitzung verständigen – die war im Juni.

Seither ist einiges passiert. Auf dem Gelände der Kuhställe soll ein Solarpark entstehen. Zu dem Vorhaben eines Privatinvestors aus Baden-Württemberg, der das leerstehende Gelände gekauft hat und wie schon bei Eberswalde nun auch hier Solarpanele aufstellen will, haben Ortsbeirat und Gemeinde sich schon vor zwei Jahren positiv positioniert. Alle Stallanlagen und Garagen werden abgerissen. Vorn, entlang der Straße, sind zwei Baufelder für Eigenheime vorgesehen. Dahinter, zum Feld hin entsteht ein Solarpark. „Wie groß wird der?“, wollte Besucher Kevin Henkel wissen. „Über einen Hektar“, antwortete Andreas Püschel und reichte entsprechende Pläne herum. Die Planungen laufen, Gutachten seien eingeholt, Baubeginn soll schon kommendes Jahr sein. Bis dato muss dann aber die Zuwegung zum Solarpark geklärt werden, bislang stören auf dem öffentlichen Weg am Ortsrand in Richtung Berkenbrück zwei Bäume. Der alte Löschteich auf dem künftigen Solarparkgelände werde nicht erhalten, sei für die Feuerwehr nicht relevant, weil sie Hydranten an der Straße nutzt.

Berichtet wurde auch noch von zwei neuen Häusern, die Auswärtige im Dorf bauen werden. Froh zeigte sich Andreas Püschel darüber, dass die große Wohnung im Schloss wieder saniert und vermietet sei. „Dahinter, in Richtung Festplatz entstehen noch neue Stellplätze.“ Für 2019 sei im Investitionsplan des Briesener Haushalts für Falkenberg die Erneuerung des Schuppendachs neben der Kita (15 000 Euro) gelistet. Ob es kommt, entscheiden die Gemeindevertreter.

Klaus Kuhn berichtete abschließend, er werde heute, ab 14 Uhr, mit einem Kran einen gesponserten Weihnachtsbaum vom Demnitzer Weg bis zum Teich transportieren und neben dem Gründer-Stein aufstellen. Helfer sind bei der Aktion willkommen. Geschmückt wird die Tanne von Falkenberger Familien in geselliger Runde am Sonntag, ab 15 Uhr.(co)

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