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Adventszeit
„Semliner Weihnachtswunder“ noch glänzender

Plätzchen und gebrannte Mandeln gab es in diesem Semliner „Wichtelhaus“.
Plätzchen und gebrannte Mandeln gab es in diesem Semliner „Wichtelhaus“. © Foto: Weber
Simone Weber / 14.12.2018, 15:29 Uhr
Semlin Zum „3. Semliner Weihnachtswunder“ übernahm ein neues Team Semliner Frauen die Organisation und mischte während der Veranstaltung am vorigen Samstag tatkräftig mit. Zu den Aufgaben gehörte der Verkauf von Kuchen und Torten aus Semliner Küchen im Saal des Gemeindehauses. Weitere Ereignisorte waren Dorfplatz, Festscheune und Kirche.

Ab 14.00 Uhr konnten die Gäste an den Ständen auf dem Dorfplatz selbst gebackene Plätzchen und gebrannte Mandeln kaufen. „Wir haben 40 Kilogramm Kekse gebacken und 20 Kilogramm gebrannte Mandeln zubereitet“, erzählte Mareen Schwery. Auch ihre Söhne Janik und Julian brachten das Naschwerk in ihrem „Wichtelhaus“ an den Mann. Am Nachbarstand besserten die Freundinnen Amie und Carolina ihr Taschengeld mit dem Verkauf selbst gebastelter Weihnachtsdeko auf. „Nachdem meine Mutter wieder Plätzchen verkaufen wollte, hatte ich die Idee, erstmals einen eigenen Stand zu betreuen“, so die zwölfjährige Amie. An anderen Ständen wurden Honigprodukte, Schmuck oder Kleidung angeboten. Zum ersten Mal hatte „Simones Keramikkeller“ aus Jederitz einen Stand auf dem Semliner Adventsmarkt.

Natürlich gab es auch Glühwein. Den boten unter anderem Heiko Blankenburg, Dirk Hoppe und Andreas Haupt an. „Im letzten Jahr haben wir erstmals einen Stand betreut und Pluntwurst mit Sauerkraut verkauft. Die Einnahmen haben wir unserer Kita gespendet“, berichtete Haupt. „In diesem Jahr hoffen wir auch mit Kartoffel- und Linsensuppe auf ordentlich viele Einnahmen, die wir in diesem Jahr an den ICKE in Buch e.V. für krebskranke Kinder spenden.“

Die Kinder der Kita „Mittendrin“ sangen für die Gäste Weihnachtslieder und rezitierten Gedichte. Den Nachmittag über spielten die Blasmusikanten der Rathenower Feuerwehr weihnachtliche Melodien.

In der Festscheune stellten Maler der Rathenower Künstlergruppe gemeinsam mit dem Semliner Fred Machan ihre Bilder aus, und die Rathenower Töpferin Amkelina Kegel bot ihre Waren feil. Auf der Empore in der Scheune las „Jogi-Bär“ (alias Jürgen Schulze) den Kindern Weihnachtsmärchen vor. „Hier fehlt etwas für Kinder“, so meinte der Vorleser beim Besuch des Adventsmarkts im letzten Jahr und kam so auf die Idee. Beim Vorlesen unterstützte ihn seine Tochter. An den Tischen konnten die kleinen Gäste danach unter anderem Wichtel aus Tannzapfen basteln.

Auch die evangelische Gemeinde beteiligte sich am „Weihnachtswunder“. Sie lud zu einem Orgelkonzert in die Kirche ein.

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