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In Zerpenschleuse entstehen zusätzliche Parkplätze für Autos und Fahrräder

Neubauten für Kinder
Eroberung eines Spielplatzes

„Piraten“ treffen sich: Zusammen mit Bürgermeisterin Jana Radant nehmen Zerpenschleuser Kinder den neuen Spielplatz am „Weg am Sportplatz“ in Beschlag.
„Piraten“ treffen sich: Zusammen mit Bürgermeisterin Jana Radant nehmen Zerpenschleuser Kinder den neuen Spielplatz am „Weg am Sportplatz“ in Beschlag. © Foto: Sergej Scheibe
MOZ / 27.12.2018, 05:45 Uhr
Zerpenschleuse (MOZ) Kurz vor Weihnachten ging ein lang gehegter Wunsch in Zerpenschleuse in Erfüllung: Der neue Spielplatz am „Weg am Sportplatz“ ist fertig und konnte eröffnet werden. Das Fest, das hierzu veranstaltet wurde, hatten Susan Röper vom Sportverein Minerva und ihre Helfer vorbereitet. Die Sportkids begrüßten die Besucher mit einem kleinen Programm und hätten es natürlich am liebsten auf dem Spielplatz vorgeführt, zogen jedoch wetterbedingt in die Sporthalle um.

Elf Spielgeräte beziehungsweise Ausstattungselemente wurden auf dem neuen Spielplatz aufgestellt. Insgesamt, so die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant, wurden rund 260 000  Euro investiert. Darin enthalten sind auch einige Zusatzleistungen, die von den Besuchern der Sporthalle und der Volleyballanlage genutzt werden. Dazu zählen auch die insgesamt 35 Parkplätze. Vier sind behindertengerecht. Außerdem wurden 61 Abstellmöglichkeiten für Fahrräder geschaffen und ein Geräteschuppen für den Sportverein Minerva errichtet.

Besonders aufwendig ist die Spielanlage „Babajaga“ mit Seilen und Netzen, Kletterwand, Freifallrutsche, Balancierstrecke und einem Baumhaus, die allein rund 50 000 Euro gekostet hat. Aufgrund des Spielplatz-Grundrisses war eine Sonderanfertigung erforderlich.

Ansonsten können sich die Spielplatzbesucher am Stufenreck „Mikado“ ausprobieren, im Schaukelkorb „Kalotta Swing“ Platz nehmen, die Lümmelmöbel zum Abhängen nutzen oder auf der dazugehörigen Malwandschreiben und malen. Die gepflasterte Streetballanlage mit Korb und Sitzgelegenheiten am Rand sowie Ballfangzaun ist mit Sicherheit für die schon etwas älteren Kinder und Jugendlichen interessant. Ansonsten werden sich eher die Jüngeren zwischen zwei und zwölf Jahren über die vielfältigen Angebote freuen.

Ein Familienkarussell mit drei großen Sitzen in unterschiedlicher Höhe und Seiten- und Rückenlehne mit einem Handrad zum Antrieb in der Mitte ist mit seiner ebenerdigen Befahrbarkeit so konzipiert, dass es auch von Rollstuhlfahrern genutzt werden kann. Das gleiche gilt für den unterfahrbaren und freistehenden Sandspieltisch. Mit einem drehbaren Sandaufzug mit Eimer können sich dort Klein und Groß den Sand auf den Spieltisch baggern. Nicht zuletzt wird das Eingangsportal mit einem großen geschnitzten und farbig gestalteten Piratenmotiv die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

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