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Gutachten soll Verkehrssituation in dem Bernauer Ortsteil verbessern / Einwohner werden an Planungen beteiligt

Verkehr
Durchgangsverkehr macht Ladeburgern zu schaffen

Viele Verkehrsprobleme: Ortsbeiratsmitglied Reinhard Bürger an der Otto-Schmidt-Straße/Ecke Am Fliederbusch in Ladeburg.
Viele Verkehrsprobleme: Ortsbeiratsmitglied Reinhard Bürger an der Otto-Schmidt-Straße/Ecke Am Fliederbusch in Ladeburg. © Foto: Wolfgang Rakitin
Kai-Uwe Krakau / 30.12.2018, 21:15 Uhr
Ladeburg (MOZ) In einem Gutachten sollen Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation in Ladeburg erarbeitet werden. Die Grundlage für das Papier bilden dabei Ideen, Vorschläge und Wünsche, die die Einwohner in einem Workshop zusammengetragen hatten. Die Ladeburger sollen, so die Stadtverwaltung, auch weiterhin am Verfahren beteiligt werden.

Als besonders problematisch wird der zunehmende Durchgangsverkehr angesehen. Häufig werden die Bernauer Straße, Zepernicker Landstraße, Kirschgarten und Fichtestraße als Umgehungsverbindung genutzt, wenn es beispielsweise auf der Autobahn zu Unfällen kommt. Hier müsse eine Lösung gefunden werden, hieß es. „Offizielle“ Umgehungsstraßen lehnt die Mehrheit der Einwohner jedoch ab. Ladeburg dürfe nicht getrennt werden. Vorgeschlagen wird unter anderem die Öffnung und der Ausbau des Grenzweges zur Entlastung des Wohngebietes um den Finkenschlag.

Für das Blumenviertel wünschen sich die Ladeburger die Schaffung eines ganzheitlichen Einbahnstraßensystems, in das die Otto-Schmidt-Straße sowie der Sonnenblumenring und der Asternweg einbezogen werden. Eine Einbahnstraßen-Regelung in der Otto-Schmidt-Straße hatte die Probleme andernorts sogar verstärkt.

Darüber hinaus wird angeregt, Ausweich-Sammelparkplätze einzurichten. Dafür könnten Brachflächen an der Bernauer Straße/Akazienweg genutzt werden. Das Blumenviertel könnte so als verkehrsberuhigter Bereich entwickelt werden, hieß es.

Beim Busverkehr, so ein weiteres Ergebnis des Workshops, sollte der Takt nach 18 Uhr verdichtet werden. Ferner würden sich die Haltestellen nicht dort befinden, wo die meisten Menschen wohnten, hieß es. Das Wohngebiet an den Schäferpfühlen müsste zudem besser an den Öffentlichen Personennahverkehr angebunden werden.

Von den Ladeburgern wird ferner kritisiert, dass die örtlichen und überörtlichen Radwege nicht ausreichend ausgebaut sind. In Richtung Lanke, Lobetal und Schmetzdorf fehlten sie völlig. Dies treffe auch auf Fußwege an der Otto-Schmidt-Straße sowie im Sonnenblumenring zu, hieß es beim Workshop. Einige Kreuzungen in Ladeburg gelten wegen ihrer Unübersichtlichkeit als gefährlich.

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