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Förderverein
515 Euro Startgeld aus Pfandbons

Stefan Lamott und Stefanie Kuschereitz freuen sich über den von Christian Dorfmann (Mitte) überreichten Spendenscheck für den Förderverein ihrer Wehr.
Stefan Lamott und Stefanie Kuschereitz freuen sich über den von Christian Dorfmann (Mitte) überreichten Spendenscheck für den Förderverein ihrer Wehr. © Foto: Wolfgang Balzer
Wolfgang Balzer / 05.02.2019, 14:57 Uhr
Etzin Die Stadt Ketzin/Havel finanziere die Ausrüstung, die notwendige Technik und auch die Ausbildung der 21 Etziner Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, erklärte Etzins stellvertretender Wehrführer Stefan Lamott während der Vorbereitung für die Gründung eines Fördervereins. Aber Kosten für weiterführende Ausbildungsveranstaltungen, verbesserte Schutzausrüstung und auch verschiedene Kosten, die bei der Ausbildung der Jugendfeuerwehr entstehen, könnten von der Stadt nicht getragen werden. In der Stadt selbst, aber auch in Falkenrehde und Paretz unterstützen seit längerem Fördervereine das überaus wichtige ehrenamtliche Engagement der Kameraden. Das wird künftig auch in Etzin so sein.

Kürzlich fanden sich 40 Einwohner im Feuerwehrdepot ein und berieten das Vorhaben. Und das geht nicht ohne das vorgeschriebene Prozedere. Michael Werner, Ketzins Fördervereinsvorsitzender, erläuterte es ebenso wie die Vorteile eines Fördervereins zur Unterstützung der Kameraden. So konnten noch am gleichen Abend die Satzung verabschiedet und anschließend der Vorstand gewählt werden. Vier Etzinerinnen, Patricia Schulz, Roswitha Reeger, Carolin Krüger und Marion Hohendorf-Böhm, erklärten sich zur Mitarbeit bereit und wählten aus ihrer Mitte Marion Hohendorf-Böhm zur Vorsitzenden.

„Als erstes werden wir mit den Kameraden beraten, wie und wobei wir sie als Förderverein unterstützen können“, sagte sie nach ihrer Wahl. Noch während der Gründungsversammlung unterschrieben 35 Etziner das Beitrittsformular für ihren Förderverein. Wie informierte wurde, haben bereits weitere Einwohner, die an diesem Abend nicht teilnehmen konnten, ihre Beitrittsabsicht erklärt.

Und weil neben der wichtigen moralischen auch eine finanzielle Unterstützung durch den Förderverein erwartet wird, wurde ein „Startgeld“ mit Beifall gern angenommen. Das hatte Christian Dorfmann, Leiter des Edeka-Marktes, in Form eines Schecks über 515 Euro mitgebracht. Gesammelt wurde das Geld in den letzten gut sechs Monaten von den Kunden in Form der Pfandbons in den Spendenboxen im Eingangsbereich des Marktes. „Das Geld wird dringend benötigt“, meinte Jugendwart Stefanie Kuschereitz. Die vierzehn Nachwuchs-Feuerwehrmänner hätten zwar Helme, benötigen in diesen kalten Tagen bei der Ausbildung dringend auch Mützen und Handschuhe, meinte sie. Damit haben, außer in Tremmen, alle Ketziner Wehren einen Förderverein. Wie Bürgermeister Bernd Lück informierte, ist ein solcher aber auch in Tremmen in Vorbereitung.

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