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Käfigähnlich
Wildschweinfallen sollen bei Regulierung der Bestände helfen

Symbolbild
Symbolbild © Foto: Friso Gentsch/dpa
dpa / 01.03.2019, 07:47 Uhr
Criewen (dpa) Mit Wildschweinfallen soll in Brandenburg der Bestand der Tiere wirksam reduziert werden. Bei der genehmigungspflichtigen Methode mit sogenannten Saufängen handelt es sich um das Aufstellen von käfigähnlichen Lebendfallen. Der Jäger überwacht über eine Infrarotkamera, wann Tiere hineingehen und löst den Falltür-Mechanismus aus. Anschließend tötet er die Wildschweine mit gezielten Kopfschüssen aus der Nähe.

Die Reduzierung der Schwarzkittel gilt nach Angaben des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums als Vorbeugemaßnahmen gegen die aus Osteuropa kommende Afrikanische Schweinepest (ASP). Die Virusinfektion breitet sich dort vor allem in Wildschweinbeständen aus, kann aber auch auf Hausschweine übergreifen. In Brandenburg gibt es bereits 43 genehmigte Standorte für Saufänge. Vorreiter war der Nationalpark „Unteres Odertal“. Seit März vergangenen Jahres wurden dort 79 Schwarzkittel mit dieser Methode erlegt.

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