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Das Spreeufer soll aufgehübscht werden.

Gemeindevertreter
Berkenbrück ebnet Weg für Bauvorhaben

Spreeufer in Berkenbrück: Das derzeitige Konzept sieht vor, 134 Liegeplätze für unterschiedliche Bootsbreiten und 101 Plätze für Ruderkähne an Sammelstegen anzulegen. Dafür sollen auch marode Stege weichen.
Spreeufer in Berkenbrück: Das derzeitige Konzept sieht vor, 134 Liegeplätze für unterschiedliche Bootsbreiten und 101 Plätze für Ruderkähne an Sammelstegen anzulegen. Dafür sollen auch marode Stege weichen. © Foto: Cornelia Link-Adam
Stefanie Ender / 08.03.2019, 08:30 Uhr
Berkenbrück (MOZ) Das Berkenbrücker Spreeufer soll aufgehübscht werden. Darin waren sich die politischen Vertreter der Gemeinde auf ihrer Sitzung in dieser Woche einig. Allerdings wird das Bauamt erst einmal ausrechnen, wie viel das Ganze kosten soll. Die Gemeindevertreter ebneten den Weg für weitere Bauvorhaben.

"Wir müssen prüfen, ob die Uferkonzeption umsetzbar ist", sagte Ron Gollin, Leiter des Odervorländer Bauamtes. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde und der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wird ein Planungsansatz aufgestellt. Inklusive konkreter Kosten. "Den stellen wir dann noch einmal vor", so Gollin.

Bisher sieht das Konzept, erarbeitet von Landschaftsgestalter Uwe Krauter, vor, dass an die Uferstelle 134 Liegeplätze für unterschiedliche Bootsbreiten und 101 Plätze für Ruderkähne an Sammelstegen kommen. Damit könnten die baufälligen Stege südöstlich des Sportplatzes verschwinden und zugewucherte Stellen abgegrast werden.

Alle Gemeindevertreter stimmten für den Vorschlag, die Idee einer Kostenprüfung zu unterziehen. "Ich finde das Thema gut", sagte Andy Brümmer, ehrenamtlicher Bürgermeister des Ortes.

Die ehrenamtlichen Politiker verabschiedeten ebenfalls einstimmig den für 2019 aufgestellten Haushalt. Damit ist mehreren Bauprojekten in der Gemeinde der Weg geebnet. So kann die Berkenbrücker Kindertagesstätte eine Akustikdecke im Erdgeschoss und eine neue Sicherheitsbeleuchtung bekommen. Das Ganze kostet 9000 Euro. Außerdem können in diesem Jahr die Arbeiten an der Weichwasseranlage für 3000 Euro beginnen. Mittel für die Malerarbeiten im Erd- und Obergeschoss der Kita sind ebenfalls eingeplant. Die Kosten belaufen sich auf 20 000 Euro. 5000 Euro sind für 2019 eingeplant. "Insgesamt fällt der Ergebnishaushalt der Gemeinde positiv aus", bilanzierte Amtsdirektorin Marlen Rost.

Nicht ganz so einig waren sich die Politiker in puncto angemessene Aufwandsentschädigung für ihre Arbeit. Mit einer Gegenstimme entschieden sie: Künftig landen monatlich zehn Euro mehr im Geldbeutel. Die Entschädigung wird von 40 auf 50 Euro aufgestockt. Der Bürgermeister bekommt statt 450 nun 500 Euro. Das entspreche anderen Gemeinden, so Rost.

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