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Reiten
Wieder einmal Lentzke

Steffen Krehl
Steffen Krehl © Foto: Matthias Haack
Hans-Joachim Begall / 28.03.2019, 19:45 Uhr
Lentzke Rund 200 Reiter haben für das Hallenreitturnier in Lentzke ihre Nennungen für die 18 Prüfungen abgegeben. Dabei wollen sie knapp 600 Pferde satteln. Von Abington mit Katja Meinecke im Sattel bis Zarah mit Stephanie Künzel reichen die Namen der vierbeinigen Sportler.

Der Reiterhof Krehl und der Ländliche Reit- und Fahrverein sind gut gerüstet. Immerhin haben sie Turniererfahrungen von nahezu 40 Jahren. Bernd Krehl hatte einst die Fäden in der Hand als noch zu DDR-Zeiten in Tarmow mit der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaft (LPG) als Trägerbetrieb Bezirkswertungsturniere in der Grünen Saison durchgeführt wurden. Nach der politischen Wende hatte sich der Pferdemann selbstständig gemacht. In Lentzke baute die Familie auf heimischen Boden ihre Reitanlage auf. Unterstützung erhielt Bernd Krehl von seinem Sohn Steffen, der im Haupt- und Landgestüt Neustadt/Dosse eine Bereiter-Ausbildung absolvierte und inzwischen zu einem der besten Springreiter von Brandenburg mit vielen Titeln wurde.

In Lentzke fand vor 20 Jahren  die Premiere der Hallenturniere statt. Schon damals war Steffen Krehl der Erfolgreichste im Parcours. Mit der Stute Demona ließ er die gesamte Spitze des Landes im Springen der Mittelschweren Klasse hinter sich. Und der junge Krehl holte auch mit jungen Pferden im Dressurviereck Goldene Schleifen.

Das Turnier beginnt heute um 9 Uhr. Zunächst messen sich die jungen Pferde im Springparcours. Am Nachmittag werden die Hindernisse aus der Bahn geräumt und ab 15.30 Uhr zeigen Dressurreiter mit abwechslungsreichen Lektionen ihr Können.

Im Viereck beginnt am Sonnabend auch der Prüfungsreigen. Eine mittelschwere Prüfung steht ab 8 Uhr auf dem Programm.  Danach zeigen die Nachwuchsreiter, wie sie ihre Pferde über die Hindernisse bringen können. In dem Stilspringen werden Sitz, Einfühlungsvermögen und Hilfengebung der Reiter bewertet. Von der Grundnote werden die Fehler im Parcours abgezogen. Mit einem Springen der Mittelschweren Klasse endet der zweite Tag gegen 20 Uhr.

Nach der Uhrumstellung beginnt der Abschlusstag der dreitägigen Veranstaltung erst um 9 Uhr, zunächst mit einer Mannschaftsspringprüfung. Wie in einem Nationenpreis gehen hier drei bis vier Reiter für ein Team an den Start. Der Veranstalter freut sich über acht Mannschaften, die gemeldet haben.

Der Sonntag endet am Nachmittag dann mit einem Springen im Mittelschweren Parcours, diesmal auf Zwei-Sterne-Niveau. Und der Lokalmatador gilt wieder als Favorit, war er doch im vergangenen Jahr mit dem Wallach Caytano als Sieger aus der Halle geritten. Für Abwechslung sorgen die Voltigierer aus dem benachbarten Fehrbellin, die ihre Kunststücke auf einem galoppierenden Pferd an der Longe ab 13.30 Uhr zeigen.

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