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Bauarbeiten
Auftrag für Griebener Chaussee vergeben

Loch an Loch: Blick über die Griebener Chaussee.
Loch an Loch: Blick über die Griebener Chaussee. © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 05.04.2019, 08:00 Uhr
Linde (MOZ) Die Griebener Chaussee in Linde muss dringend saniert werden. Da sich sich Anwohner und Kommunalpolitiker einig. Bereits im vergangenen Jahr hat das Löwenberger Land mit den dafür notwendigen Vorbereitungen begonnen. Die Planungen wurden erstellt und die Finanzierungsgrundlage erarbeitet. Zusätzlich wurden Fördermittel beantragt.

Mehr als 200 000 Euro waren für die Sanierung der Straße veranschlagt worden. Doch die Ausschreibung bescherte der Gemeinde eine Deckungslücke von rund 25 000 Euro. Da musste nach Möglichkeiten gesucht werden, diese zu schließen. Das war ein Grund, dass sich der Hauptausschuss erneut mit dem Thema befassen musste.

Ein weiteres Problem bescherte der Gemeinde die Ankündigung, dass die Anliegerbeiträge abgeschafft werden sollen. Laut der noch geltenden Rechtsgrundlage wären die Anlieger mit zirka 124 000 Euro bei der Abrechnung mit von der Partie. Vor diesem Hintergrund wollte das Löwenberger Land auf Nummer sicher gehen und hat erneut gerechnet. "Wir können doch nicht riskieren, dass wir im Haushalt plötzlich ein Finanzloch haben. Die Unternehmen möchten für ihre Arbeit schließlich auch bezahlt werden", stellt Bauamtsleiter Manfred Telm dazu fest.

Die als Alternative zur Erhebung der Anliegerbeiträge in Aussicht gestellte Finanzpauschale durch die Landesregierung hat das Löwenberger Land zu Grunde gelegt, um die Planungen zu überarbeiten. Die Gemeinde hofft auf das versprochene Geld und zusätzlich noch auf eine Aufstockung der Fördermittel. Bislang bewilligt sind 72 930 Euro, gebraucht würden rund 96 000 Euro.

Insofern könnte, wenn die Abrechnung der Griebener Chaussee Probleme bereitet, dieses auch Einfluss auf weitere Projekte haben – beispielsweise die Sanierung der Zufahrt zur Mühlensiedlung oder des Friedrichsthaler Weges vor der Kita in Nassenheide. Da bleibt der Gemeinde nur die Hoffnung auf eine möglichst schnelle und klare Regelung auf Landesebene. Im speziellen Fall der Griebener Chaussee entschied sich der Hauptausschuss dafür, den Auftrag für die Arbeiten an die Firma "Eurovia" zu vergeben.(veb)

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