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Sowohl die Buschdorfer Backscheune als auch das Korbmachermuseum von Thea Müller öffneten am Ostersonntag ihre Türen.

Saisonstart
Kulinarisch trifft Handwerk

Cornelia Link-Adam / 23.04.2019, 06:00 Uhr
Buschdorf (MOZ) Der Duft von Rosinienbrötchen, Osterzöpfen, Hasen aus Hefeteig aber auch vielen Kuchen und verschiedenen Pizzen zog am Ostersonntag durch die Buschdorfer Backscheune. Das riesige Gebäude auf dem Hof der alten Schule lockte zum Saisonstart mit allerlei Leckereien an. Und die Gäste kamen reichlich, speisten vor Ort und nahmen Pakete mit.

Früh aufgestanden für die Gäste

Dafür aufgestanden war Gudrun Pehle mit ihrem Team schon zeitig. "Um 8 Uhr haben wir den Ofen angeheizt", sagt sie während sie Hefeteig zu weiteren Osterhasen formt. Flugs flitzt sie hinüber und holt aus dem 250 Grad-Ofen den nächsten Zuckerkuchen. "Gerade noch richtig, bevor er zu braun wird", sagt sie zufrieden. Mit Burghild Kage und Monika Cor gehört sie zum Team des Arbeitsinitiative Letschin, die nun wieder regelmäßig die Backscheune für Gäste öffnen. "Ostersonntag geht die Saison hier offiziell los, danach wird nach Anmeldung gebacken", erzählen die Frauen. Auch etlichen Kindergruppen seien für dieses Jahr schon wieder angemeldet, die dann ihre Pizza unter Anleitung wieder selbst gestalten werden.

Nebenan in der alten Schule startete auch Thea Müllers Korbmachermuseum in die 21. Saison. Sie hat mittlerweile über 2000 Ausstellungsstücke im Haus. Dabei sind viele für das Oderbruch typische Weide-Arbeiten, aber auch Stücke aus fernen Ländern. Darüber staunten auch die Letschinerin Waltraud Schmid und ihre Großnichte Pauline Glatzer beim Besuch.

Museumstag am 19. Mai

"Langsam wird der Platz eng, ich muss aussortieren", stellt die Meisterin des seltenen Handwerks fest. Aber von Unikaten trenne sie sich ungern. "Weil jedes anders aussieht". Geflochtenen Schmuck gibt es hier, auch Möbel, Kinderwagen, sogar Schuhe aus China. Das gefiel auch Dieter und Brigitte Rauer. Die Zechiner schätzen Thea Müller schon lange. Sie kauften wieder einen Korb. Geöffnet ist das Museum nur nach Anmeldung unter Tel. 033437 248. Natürlich auch wieder beim Museumstag (19. Mai). Neben Führungen gibt es Musik, Bibermanagement-Vortrag und eine Extra-Ausstellung über die Wasserhyazinthe als Flechtstoff.

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