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Sportgericht
Geldstrafe für Schummel-Schiri

Marvin Burkhardt wurde wegen Manipulation zu einer geringen Geldstrafe verurteilt.
Marvin Burkhardt wurde wegen Manipulation zu einer geringen Geldstrafe verurteilt. © Foto: Gunnar Reblin
Gunnar Reblin / 25.04.2019, 21:28 Uhr
Heiligengrabe (MOZ) Ein verhältnismäßig mildes Urteil hat das Sportgericht des Fußballkreises Prignitz/Ruppin am Donnerstagabend im Manipulations-Skandal um Schiedsrichter Marvin Burkhardt ausgesprochen. Der 20-jährige Referee muss nach den Statuten der Rechts- und Verfahrensordnung wegen Falschangabe lediglich eine Geldstrafe in Höhe von 50 Euro zahlen. Der Vorsitzende des Sportgerichtes, Thomas Wange, führte in seiner Urteilsbegründung als mildernde Umstände an, dass Burkhardt den "Sachverhalt im Wesentlichen zugegeben hat".  Burkhardt selbst blieb der Verhandlung in Heiligengrabe entschuldigt fern. Jedoch sprach das Sportgericht eine Empfehlung zur weiteren Ahndung des Vergehens an den Schiedsrichter-Ausschuss aus. Laut dessen Vorsitzenden Stefan Schmidt droht Burkhardt womöglich eine langjährige Sperre oder gar das Ende der Schiri-Laufbahn.

Marvin Burkhardt (SV 90 Fehrbellin) hatte ein Spielformular wissentlich falsch ausgefüllt (wir berichteten).

Zudem gab es Geldstrafen für die SG Linum und die SpG Herzberg/Langen.

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