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Am 2. Mai wurde Görsdorf 810 Jahre alt. Das Dorf feierte dieses Ereignis mit Tanz und Saxophon.

Jahrestag
Ein Dorffest für alle Generationen

Glücksspiel: Lukas aus Berlin, der mit Mutter Katja bei seiner Uroma Helga Molzahn zu Besuch war, zog für die ganze Familie die Lose für die Tombola. Hans-Werner Bischof (2. v. r.) und Karina Frind (2. v. l.) waren überall organisatorisch tätig.
Glücksspiel: Lukas aus Berlin, der mit Mutter Katja bei seiner Uroma Helga Molzahn zu Besuch war, zog für die ganze Familie die Lose für die Tombola. Hans-Werner Bischof (2. v. r.) und Karina Frind (2. v. l.) waren überall organisatorisch tätig. © Foto: Elke Lang
Elke Lang / 06.05.2019, 08:00 Uhr - Aktualisiert 06.05.2019, 11:45
Görsdorf bei Storkow (MOZ) In Görsdorf wurde am Sonnabend das erste Dorffest des Jahres im Landkreis gefeiert. "Der Grund ist, dass eine am 2. Mai 1209 von Konrad Landgraf von Landsberg auf dem Hoftag zu Altenburg ausgestellte Urkunde auf Jerosdorp besagt, dass unser Ort in diesem Jahr mit 810 Jahren ein kleines Jubiläum feiert", erklärte Ortsvorsteher Hans-Werner Bischof. "Damit sind wir ein halbes Jahr älter als Storkow", sagen die Görsdorfer stolz.

Sie nahmen also das unsichere Wetter in Kauf, und der 17-köpfige Dorfclub unter Leitung von Karina Frind  sowie die Freiwillige Feuerwehr mit ihren 27 Aktiven und 18 Jugendlichen  unter Leitung von André Pfeifer gaben sich alle Mühe, dass der Tag optimal gelingt. Dabei halfen noch viele andere Bewohner ehrenamtlich, und die 1200 Euro von der Stadt taten ein Übriges.

Jugendfeuerwehr zeigte Können

"Es ist für alle Generationen etwas dabei", freute sich Karina Frind, welche die Organisation in Händen hielt. "Dass es am Nachmittag Blasmusik mit dem Bla-Mu-Echo gibt, war zum Beispiel der ausdrückliche Wunsch der Älteren." Für die Jüngeren spielte abends quasi als Jubiläumsgeschenk "nach Jahren wieder mal" Live-Musik. Die Tanzeinlagen gestalteten die Görsdorfer Ron Kessel mit Saxophon und Sylvie mit einem Reifentanz.

Speziell für Kinder waren Wettkämpfe mit dem Shuffleboard, mit Würfeln und dem Glücksrad gedacht. Die jungen Besucher konnten auch kegeln und sich auf der von der Sparkasse gesponserten Hüpfburg vergnügen. Die Jugendfeuerwehr aber führte ihre Fertigkeiten im Löschen vor.

Neben Gegrilltem war auch mit Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt worden. Die 19 Mitglieder der Sportgruppe hatten ganze 15 Kuchen gebacken, dazu noch ihre Spezialität, die Quarkbällchen, die ganz schnell alle waren. "Quarkbällchen zum Dorffest ist bei uns Tradition", erzählt Karina Frind lächelnd. Neben das von Rainer Heiden betreute Feuerwehrmuseum war ein Zelt aufgestellt, in dem man auch bei einem Imbiss zusammensitzen konnte. Alte Landtechnik von Görsdorfern standen zum Besichtigen am Straßenrand.

Der absolute Hammer aber war die Tombola, für die 27 mittelständische Firmen aus Görsdorf, Storkow und Heidesee hochwertige Gewinne gesponsert hatten. Der Hauptgewinn war ein fünfsitziges Schlauchboot mit Luftpumpe.

Hans-Werner Bischof stellte fest: "Es war viel Arbeit, aber auch viel Freude und Anerkennung." Für Karina Frind war wichtig, dass sich mehr neu zugezogene Familien beteiligen. In den letzten Jahren sind 85 neue Haushalte dazugekommen.

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