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Für das Bürgermeisteramt in Reichenwalde gibt es zwei Kandidaten. 18 Einwohner wollen in die Gemeindevertretung.

Kommunalwahl
Hemm oder Utikal

Bernhard Schwiete / 12.05.2019, 13:15 Uhr
Reichenwalde (MOZ) Ein Duell gibt es bei der Kommunalwahl am 26. Mai in der Gemeinde Reichenwalde. Zwei Bewerber haben ihre Kandidatur für das Amt des ehrenamtlichen Bürgermeisters erklärt. Amtsinhaber Mike Hemm, der in der endenden Wahlperiode von der Gemeindevertretung zum Nachfolger des zurückgetretenen Heinz Döbler gewählt worden war, will weitermachen. Der 48-Jährige tritt für die SPD an. Sein Herausforderer ist René Utikal. Der 53-Jährige steht als Einzelwahlvorschlag auf dem Wahlzettel. Beide Kandidaten leben im größten Ortsteil der Gemeinde, in Reichenwalde.

Die Märkische Oderzeitung stellte beiden Männern im Vorfeld der Wahl einheitliche Fragen, mit der Bitte um Antwort in gleichem Umfang: 1. Welche Schwerpunkte stehen auf Ihrer Agenda? 2. Welches Thema hat Priorität, welche Lösungsansätze verfolgen Sie? 3. Wie sehen Sie die Gemeinde Reichenwalde in fünf Jahren, was werden die Markenzeichen sein?

Mike Hemm (SPD)

zu 1: Gemeinwohl fördern, Vereine unterstützen, Wege und Straßen ausbauen

zu 2: Die Basis für die Umsetzung der genannten Schwerpunktthemen, die alle von gleicher Wichtigkeit sind, ist die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre, die uns im Ergebnis einen ausgeglichen Haushalt gebracht hat und die benötigten Investitionen erlaubt.

zu 3: Durch die verbesserte finanzielle Situation sind wir in der Lage, die Wege und Straßen weiter zu sanieren. Dies aber ohne finanzielle Belastung der Einwohner. Das geplante neue Feuerwehrgebäude im Ortsteil Reichenwalde wird errichtet sein. Um die Verbindung und das Zusammenwachsen  der Ortsteile zu fördern und die touristische Infrastruktur zu verbessern, muss es möglich sein, Radwege zwischen Dahmsdorf, Reichenwalde und Kolpin zu bauen. Zur weiteren positiven Entwicklung des Gemeinwohls gehört es, alle Vereine und Interessengruppen, denen die positive Entwicklung der Gemeinde wichtig sind, weiterhin  zu unterstützen. Dadurch wird es noch lebenswerter in der Gemeinde werden.

René Utikal (Einzelwahlvorschlag)

René Utikal wollte die Fragen der MOZ nicht beantworten. "Wenn ich Bürgermeister werde, würde ich mich erst einarbeiten und mit den Themen beschäftigen. Erst dann könnte ich mich zu den Fragen äußern", sagte er zur Begründung.

Listen und Einzelbewerber

Für die zehn weiteren Sitze, die für die neue Gemeindevertretung zu vergeben sind, gibt es insgesamt 18 Interessenten. Die SPD hat eine Liste mit acht Namen aufgestellt, angeführt wird sie von Hemm. Jeweils einen Kandidaten benannt haben die Linke (die bisherige stellvertretende Bürgermeisterin Waltraud Böker), die CDU (Marlies Brigitte Becker), die FDP (Thomas Weinreich) und Bauern-Jäger-Angler (Christian Zwiebler).

Hinzu kommen sechs Einzelwahlvorschläge: Roland Brendel, Joachim Kettner, Daniel Losansky, Renate Nifke, Gabriele Streichenbach und Sibylle Tauchert. Utikal kandidiert nicht für die Gemeindevertretung.

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