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Am 11. Mai 1924 gründen kluge Bürger die Feuerwehr  in Heinersdorf. Heute sind 28 Frauen und Männer in der Ortswehr aktiv und 17 beim Nachwuchs.

Jubiläumsfeier
"Dem nächsten zur Wehr"

Mit dem Fackelumzug der Jugendfeuerwehr und Heinersdorfer Bürger begann am Freitagabend die Feier zum 95. Geburtstag der Feuerwehr Heinersdorf.
Mit dem Fackelumzug der Jugendfeuerwehr und Heinersdorfer Bürger begann am Freitagabend die Feier zum 95. Geburtstag der Feuerwehr Heinersdorf. © Foto: Oliver Voigt
Dietmar Rietz / 13.05.2019, 06:45 Uhr - Aktualisiert 13.05.2019, 11:32
Heinersdorf (MOZ) Mit einem Fackelumzug durchs Dorf und einer Festveranstaltung in der Feuerwache feierte Heinersdorf am Wochenende das 95-jährige Bestehen seiner Feuerwehr.

Ortswehrführer Karsten Behm fiel am Sonnabend das Reden schwer wegen seiner rauen Stimme, aber er hielt tapfer durch. Er würdigte die 95-jährige Tradition der Feuerwehr in Heinersdorf gemäß der Tradition "Gott zur Ehr – dem Nächsten zur Wehr". Davon profitiert bis heute das ganze Dorf. Ein besonderer Dank ging an Steffen Drasdo für die Unterstützung durch den Feuerwehr-Förderverein.

95 Jahre Feuerwehr Heinersdorf - Das wurde würdig gefeiert. Den Auftakt machten die Jugendfeuerwehren der Schwedter Ortsteil mit einem großen Fackelumzug. Am Sonnabend feierten die Kameraden mit Gästen auch aus den Partnerstädten.
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95 Jahre Feuerwehr Heinersdorf

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Ortsvorsteher Jürgen Crusius ist sich sicher: "Die Feuerwehr ist hier nicht mehr wegzudenken." Die Heinersdorfer könnten nachts gut schlagen, weil sie wüssten, dass im Brand- oder Ernstfall die Feuerwehr schnell Hilfe leistet. Bisher viermal sind die Kameraden 2019 im Einsatz gewesen.

Bürgermeister Jürgen Polzehl versicherte den Feuerwehrleuten, dass die Stadt auch in Zukunft die technische Ausstattung der Wehr sicherstellen werde.

Unter den Gratulanten waren auch Feuerwehrleute der Partnerwehr aus Widuchowa. Ihr Geburtstagsgeschenk: ein Feuerlöscher mit Feuer-Wasser und eine künstlerisch bearbeitete Feuerwehraxt. Die  befreundete Wehr aus Lübeck gratulierte mit einem Präsentkorb mit Marzipan. Die Kameraden aus Criewen spendierten ein 50-Liter-Faß Bier.

Manche Heinersdorfer Familien sind schon in der dritten Generation im Einsatz. Dazu gehört die Familie von Karsten Behm (50). Sein Vater Manfred, heute 70, ist Feuerwehrmann,  Tochter Lydia (30) ist ebenfalls Mitglied der Wehr.

Erster Wehrleiter in Heinersdorf war ab 1924 Ernst Rösner. Noch bis in die 1950er-Jahre hinein erfolgte die Alarmierung in dem lang gestreckten Ort auf folgende Weise: Ein Feuerwehrmann mit Horn fuhr auf dem Motorrad durchs Dorf. Erst 1961 gab es eine Sirene. Seit 1991 zählen die Heinersdorfer zur Schwedter Feuerwehr. Die Blauröcke haben drei Fahrzeuge. Darunter ist auch der "De-Kon"  zur Dekontamination. Seit 1998 besitzt Heinersdorf das neue Feuerwehrhaus an der Landiner Straße.

Beförderungen

am 11. Mai 2019

Holger Chudziak zum Oberlöschmeister

Marcel Diedrich zum Löschmeister

Björn Hanke zum Hauptfeuerwehrmann

Nico Ex zum Oberfeuerwehrmann

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