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Nach der Schlacht in Dodendorf folgt die Deutsche Meisterschaft im Scharfschießen.

Schlachtgetümmel
Landiner wieder unterwegs

Im Einsatz: Die Landiner Garde war beim Gefecht in Dodendorf dabei.
Im Einsatz: Die Landiner Garde war beim Gefecht in Dodendorf dabei. © Foto: privat
Thomas Grösch / 17.05.2019, 19:17 Uhr - Aktualisiert 18.05.2019, 13:10
Landin (freier Autor) Die Landiner Garde ist am Donnerstag zu den Deutschen Meisterschaften im Scharfschießen nach Mecklenburg-Vorpommern gestartet. Am heutigen Sonnabend schließt sich ein kleines Gefecht bei Ferdinandshof an.

Erst vor einigen Tagen ist die Garde unbeschadet, aber bis auf die Knochen nass aus Dodendorf bei Magdeburg zurückgekommen. Anlässlich des 210. Todestages von Major Ferdinand von Schill stellten rund 100 Akteure das Gefecht vom 5. Mai 1809 nach. Damals griff das Freikorps Schillsche Jäger das französische und westphälische Kontingent bei Dodendorf an. Die Franzosen und Westphalen waren dem Schillschen Korps um ein Vielfaches überlegen. Ein taktischer Zug verhalf den Preußen, eine Bresche zu schlagen und für einen Moment die Westphalen bis zur Kirche in Dodendorf zu treiben, wo sich diese hinter den Mauern verschanzte. Dieses Gefecht hatte keinen Sieger und keinen Verlierer, nur viele Verwundete und Tote.

Nach dem Gefecht hatte von Schill ein Großteil seiner Truppen verloren. Nach dem Rückzug tief in das westpfälische Hinterland, eroberte er die Stadt Stralsund. Bei der Verteidigung Stralsunds am 31. Mai 1809 wurde der Major von Schill tödlich getroffen. Die Geschichte benennt das Gefecht bei Dodendorf als Vorläufer der kommenden Befreiungskriege von 1813 bis 1815. red

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