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Verkehrsstruktur
Kabinett tagt in Elbe-Elster-Region

Christian Heinrich-Jaschinski (l.), Landrat des Landkreises Elbe-Elster, begrüßt Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, zur 17. Sitzung der Reihe "Kabinett vor Ort".
Christian Heinrich-Jaschinski (l.), Landrat des Landkreises Elbe-Elster, begrüßt Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, zur 17. Sitzung der Reihe "Kabinett vor Ort". © Foto: Bernd Settnik/ZB/dpa
dpa / 04.06.2019, 07:11 Uhr - Aktualisiert 04.06.2019, 17:43
Herzberg/Elster (dpa) Die Entwicklung der Region Elbe Elster nach der Braunkohleförderung ist am Dienstag Thema der rot-roten Landesregierung bei ihrer Kabinettssitzung in Herzberg (Elbe Elster).

Bei dem Treffen unter Leitung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) soll unter anderem über den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur gesprochen werden.

Der Landkreis Elbe Elster ist mit vier Regionalexpresslinien, vier Regionalbahnlinien und einer Verbindung der Leipziger S-Bahn an andere Regionen Brandenburgs und benachbarte Bundesländer angebunden. Ab Dezember 2019 ist unter anderem eine Intercity-Verbindung von Dresden nach Rostock über Elsterwerda, Doberlug Kirchhain, Schönefeld-Flughafen und Berlin-Hauptbahnhof geplant.

Die rot-rote Brandenburger Landesregierung sieht nach dem geplanten Ende des aktiven Braunkohletagebaus große Chancen für Verkehr und Tourismus. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hält etwa die Elbe-Elster-Region für ein Modell. "In Elbe-Elster ist nach dem Ende der Braunkohleförderung viel geschehen", sagte Woidke laut Mitteilung nach einer auswärtigen Kabinettssitzung am Dienstag in Herzberg (Elster). "Die touristischen und kulturellen Potentiale wurden genutzt. Elbe-Elster kann damit Vorbild für die Regionen werden, in denen es gegenwärtig um die notwendige Strukturentwicklung geht." In der Lausitz wird noch in Welzow-Süd und Jänschwalde im Kreis Spree-Neiße abgebaut. Der Kohlekompromiss sieht einen Ausstieg bis 2038 vor.

Auch der Hochwasserschutz an Elbe und Schwarzer Elster und die Stärkung des Museumsstandortes im Schloss Doberlug sollen Themen der Kabinettssitzung sein.

Im Anschluss will sich Sozialministerin Susanna Karawanskij(Linke) im Pflegestützpunkt Herzberg über Anforderungen und Probleme in der regionalen Pflege informieren. Im Landkreis Elbe-Elster leben über 100 000 Menschen, davon derzeit etwa 3.500 Pflegebedürftige. Am Abend findet mit Woidke und Bürgermeister Bodo Broszinski ein Bürgerdialog in Doberlug-Kirchhain statt.

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