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Die Gemeindevertretung von Beiersdorf-Freudenberg hat sich konstituiert. Der Einwohnerzuwachs beschert dem Dorf zwei Sitze im Amtsausschuss.

Zuwachs
Mehr Gewicht im Amtsausschuss

Neue Gemeindevertretung: Petra Dahms, Ronald Buchholz, Simone Urbach, Bürgermeister Willi Huwe, Wilfried Böttcher, Victoria Petry, Jens Behrens und Miriam Hollstein.
Neue Gemeindevertretung: Petra Dahms, Ronald Buchholz, Simone Urbach, Bürgermeister Willi Huwe, Wilfried Böttcher, Victoria Petry, Jens Behrens und Miriam Hollstein. © Foto: Steffen Göttmann
Steffen Göttmann / 21.06.2019, 20:54 Uhr
Beiersdorf-Freudenberg (MOZ) Beiersdorf-Freudenberg hat Zuzug. Weil die Gemeinde die 600-Einwohnermarke überschritten hat, verfügt sie einerseits über mehr Sitze im Gemeinderat und darf darüber hinaus wieder zwei Mitglieder in den Amtsausschuss schicken. "WIR gemeinsam für Beiersdorf" heißt der Wahlvorschlag, unter dessen Namen Petra Dahms angetreten ist und damit 198 Stimmen bekam. Der Wählergruppe hätten zwei Sitze zugestanden, es gab aber nur eine Bewerberin. Weitere Gemeindevertreter, darunter vier neue Gesichter, sind Wilfried Böttcher (151 Stimmen), Ronald Buchholz (154 Stimmen), Jens Behrens (Wählergruppe Neue Impulse für Beiersdorf-Freudenberg, 158 Stimmen), Simone Urbach (140 Stimmen), Miriam Hollstein (96 Stimmen) und Victoria Petry (95 Stimmen).

Bei der konstituierenden Sitzung wurden Aufgaben neu verteilt. In den Bauausschuss wählten die Gemeindevertreter des Doppeldorfs. Miriam Hollstein, Petra Dahms und Jens Behrens. Weil Wilfried Böttcher und Jens Behrens jeweils vier Stimmen  auf sich vereinten, musste das Los entscheiden. Jens Behrens wurde dadurch gezogen. Im Ausschuss für Jugend und Kultur diskutieren Jens Behrens, Simone Urbach und Victoria Petry.

Erstmals seit vielen Jahren musste auch der Interessenvertreter der Gemeinde für den Schulzweckverband der Grundschule "Auf der Höhe" neu vergeben werden. Denn die Freudenbergerin Ingrid Freier, frühere Direktorin der Schule, die lange Jahre die Gemeinde im Schulzweckverband vertrat, hatte nicht mehr kandidiert. Vorgeschlagen wurden Simone Urbach, Lehrerin an der Schule, und Bürgermeister Willi Huwe. Der frühere Leiter der Falkenberger Grundschule zog aber seine Kandidatur zurück, so dass Simone Urbach sogleich gewählt wurde. Als Bürgermeister kann er sowieso immer an Sitzungen des Schulzweckverbandes teilnehmen.

In der Verbandsversammlung des Trink- und Abwasserverbandes Oderbruch-Barnim (Tavob) werden Amtsdirektor Holger Horneffer beziehungsweise seine Stellvertreterin Karin Richter die Gemeinde vertreten. Dem Vorschlag von Bürgermeister Huwe folgten die Gemeindevertreter einstimmig. Zuerst seien Bürgermeister und Gemeindevertreter entsendet worden, sagte Huwe. Durch eine Gesetzesänderung seien dann nur noch die Hauptverwaltungsbeamten in der Verbandsversammlung gewesen. "Jetzt hat das Land wieder das Gesetz geändert, wer weiß was noch kommt", sagte Huwe. In den Wasser- und Bodenverband "Finowfließ" schickt die Gemeinde Katrin Heinze von der Amtsverwaltung und als Stellvertreterin Karin Richter. Der Amtsdirektor vertritt das Dorf auch im Wasser- und Bodenverband Stöbber-Erpe. Im Amtsausschuss sitzt neben Willi Huwe auch wieder Stellvertreter Ronald Buchholz.

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