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Bahnschranke
Langes Warten soll enden

Schranke runter: In Friedrichswalde müssen Autofahrer lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Noch.
Schranke runter: In Friedrichswalde müssen Autofahrer lange Wartezeiten in Kauf nehmen. Noch. © Foto: Marco Marschall
Marco Marschall / 29.06.2019, 06:45 Uhr
Friedrichswalde Den langen Wartezeiten an den Bahnübergängen in Friedrichswalde soll demnächst ein Ende gesetzt werden. Wie die Pressestelle des Infrastrukturministeriums auf Nachfrage der Märkischen Oderzeitung mitteilt, wird das nötige Geld aus dem Topf ÖPNV-Invest des  Landes bereitgestellt. Ausgegangen wird von 80 000 Euro. Nun werde der Infrastrukturbetreiber, Hanseatische Infrastrukturgesellschaft mbH, informiert, um die Maßnahme umzusetzen. Wie schnell das geht, ist noch nicht raus. Die Pressestelle des Betreibers war bislang telefonisch nicht erreichbar.

Seit der Wiederinbetriebnahme der Bahnstrecke zwischen Joachimsthal und Templin ergeben sich an den Bahnschranken von Friedrichswalde lange Wartezeiten. Das Ministerium spricht von acht bis 14 Minuten, Friedrichswaldes Bürgermeister Bernhard Ströbele sogar von 20. Das Problem: die Schranken müssen geschlossen werden, wenn sich der Zug noch in Joachimsthal, beziehungsweise aus anderer Richtung in Milmersdorf befindet. Die technische Lösung sieht nun vor, dass das Signal zur Schließung später ausgelöst wird.

Die Wartezeiten sind vor allem für Anwohner ein Problem. Auch der Rettungsdienst soll bei einem Einsatz in der Reiersdorfer Straße bereits auf Hin- und Rückfahrt lange gewartet haben. Der Landwirtschaftsbetrieb ABP Landwirtschaft Neugrimnitz GmbH spricht von höheren Kosten durch das Stehen am Bahnübergang entstehen.

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