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Nach vier Trainingstagen haben junge Tänzer ihr Können gezeigt. Das Publikum war begeistert.

Hip-Hop
Junge Tänzer begeistern zum Feriencamp-Finale in Lunow

Matthias Wagner / 02.07.2019, 06:00 Uhr
Lunow Ein Glanzlicht der besonderen Art hat Lunow in der vergangenen Woche wieder erlebt. Auf dem Gelände des Begegnungszentrums ging das mittlerweile neunte Hip-Hop-Feriencamp über die Bühne. 90 Jugendliche im Alter von neun bis 16 Jahren, darunter 25 aus dem benachbarten Polen, verbrachten vier erlebnis- und trainingsreiche Tage.  Auf dem Programm für die von Luise Kroll, Lars Meyer, Anne Quilitz und Klara Mierzejewska betreuten Kinder stand zwar neben Disco auch Baden im Wolletzsee. Im Vordergrund stand aber das tägliche Tanztraining für die Abschlussvorstellung am Sonnabend. Das Training fand in der Lunower Sporthalle und im Saal des Holzverarbeitungsbetriebes Bernhard Stenzel statt.

Als Trainer waren in diesem Jahr Kiyomi Mason, Emine Palabiyk und Liridan Shala im Einsatz. Sie fanden aufgeschlossene und hochmotivierte Kinder vor. "Ich bin gleich gut reingekommen", so Liridan, der auch ein Solo im rund einstündigen Programm präsentierte. An den Umgang mit den vielen Kindern habe er sich ein bisschen gewöhnen müssen, so der Tänzer.

Stürmischer Aplaus für Tänzer

Für Kiyomi Mason war es das zweite Mal, dass sie als Trainerin beim Hip-Hop-Camp dabei war. Dass sie, neben zahlreichen neuen, auch auf viele bekannte Gesichter unter den teilnehmenden Kindern getroffen sei, bestätige die gute Arbeit des vergangen Jahres. Dennoch sei es immer wieder aufregend, zumal auch Mutter Vanessa Mason ihre Arbeit beobachte, so Kiyomi.

Die vielseitige Vorstellung wusste insgesamt zu begeistern. Einzeldarbietungen wechselten sich mit Gruppenauftritten ab. So konnten unter anderen Dobromila Dobrowska und Zusanna Szczerba im Duo das Publikum für sich einnehmen. Am Ende des von der früheren Horterzieherin Anke Obst aus Lunow moderierten Finales applaudierten alle stürmisch, denn die Vorstellung der Kinder und Jugendlichen erwies sich als durchaus gelungen.

Unter den Zuschauer waren natürlich wie immer viele Eltern, Großeltern und Verwandte der jungen Akteure. Mitgefiebert hatten unter anderen Silke und Henry Mahlendorf, deren zehnjährige Tochter Rosalie auf der Tanzfläche das Beste gab. Und das schon im dritten Jahr in Folge.

Letztlich durften sich alle Beteiligten und Gäste freuen. Besonders natürlich Andrea Teichert, die das Camp als Initiatorin in jedem Jahr  federführend begleitet. Die Idee an sich geht auf Vanessa Mason zurück, die früher ein Tanzstudio in Berlin unterhielt, welches heute von Emine Palabiyk geführt wird. Vanessa Mason lebt mit ihrem Mann Peter Fox zeitweise in Lunow-Stolzenhagen.

Das Projekt wird vom Fond für kleine Projekte der deutsch-polnischen Begegnung des Pomerania und von der Sportstiftung der Sparkasse Barnim unterstützt. Neben Hip-Hop und Breakdance probierten sich die Jugendlichen in Zirkusakrobatik und Drums Alive aus.

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