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Ehrenamtlicher Bürgermeister Mark Landins dankt allen ausgeschiedenen Gemeindevertretern für die Arbeit in zwei Wahlperioden.

Zukunftsaussichten
Auf die nächsten fünf Jahre

Die Zukunft der Gemeinde: Die Mark-Landiner sind stolz auf ihre Kita "Schlumpfhausen", die auch viele Veranstaltungen kulturell belebt. Im Juni gestalteten Kinder und Erzieherinnen wie jedes Jahr das Programm des Schlossfestes mit.
Die Zukunft der Gemeinde: Die Mark-Landiner sind stolz auf ihre Kita "Schlumpfhausen", die auch viele Veranstaltungen kulturell belebt. Im Juni gestalteten Kinder und Erzieherinnen wie jedes Jahr das Programm des Schlossfestes mit. © Foto: Kerstin Unger
Kerstin Unger / 20.07.2019, 06:45 Uhr
Landin (MOZ) Nach der konstituierenden Sitzung und der Sommerpause danach beginnt für die neue Gemeindevertretung Mark Landin im September die politische Arbeit. Für den alten und neuen ehrenamtlichen Bürgermeister Wolfgang Säger und seine Stellvertreterin Verena Siewert, die als Gemeindevertreterin und Ortsvorsteherin Landins wiedergewählt wurde, sowie ihre Amtskollegen wird es neue Herausforderungen geben.

Erst aber ist es ihnen ein Bedürfnis, sich bei ihren Mitstreitern für die geleistete Arbeit zu bedanken. "Wir haben seit 2008 zwei Wahlperioden lang in der gleichen Zusammensetzung gearbeitet", sagt Wolfgang Säger. "Wir haben alles Mögliche getan, um Geld zu sparen und trotzdem für die Gemeinde etwas zu bewegen. Wir konnten es nicht allen recht machen, mussten die Hundesteuern und die Grundsteuern erhöhen und haben dennoch unser Bestes getan. Dafür danken wir auch den ausgeschiedenen Gemeindevertretern." Zu den wichtigsten Errungenschaften zählen er und seine Stellvertreterin das geschaffene Bürgerhaus in Landin, den Bau des Radrundweges und die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED. Gebäude wurden repariert und in Schönermark das Gemeindezentrum geschaffen. Besonders stolz ist man jedoch, dass die gemeindeeigene Kita in Landin erhalten wurde. "Das ist gut und ganz wichtig", sagt Verena Siewert, die im Kita-Ausschuss mitarbeitet. "Die Familien sind froh, dass sie die Möglichkeit haben, ihre Kinder in Ruhe und stressfrei im Ort betreuen zu lassen. Ab September ist die Kita mit mehr als 50 Kindern wieder voll ausgelastet." Die Kita bleibe so wie sie ist bestehen, auch bei einem Verkauf des Schlosses Hohenlandin, versichert der Bürgermeister.

Im vorigen Jahr wurde an der Bushaltestelle zwischen Hohen- und Niederlandin ein wunderschönes Wartehäuschen errichtet, gebaut von der Firma Holz-Tec aus dem Ort. Grünow bekommt ebenfalls eine, versichern die Mark Landiner. Und an der Kita wird nächstes Jahr der Wunsch nach einer überdachten Wartemöglichkeit auch erfüllt.

"Wir waren nicht immer einer Meinung, haben auch gestritten und trotz des Sparzwanges im Haushaltssicherungskonzeptes das alles möglich gemacht", sagt Wolfgang Säger. Selbst die Vereine konnten mit kleinen Anerkennungen unterstützt werden, denn ohne sie könne die Gemeinde nichts bekennen.

"Wir bedanken uns bei den Bürgern, die uns gewählt haben und für die sehr gute Wahlbeteiligung", erklärt der ehrenamtliche Bürgermeister sicherlich auch im Namen aller neuen Gemeindevertreter. Die Zusammensetzung sei nicht schlecht. "Wir haben uns verjüngt. Das ist positiv. Wir werden uns sicherlich auch auseinandersetzten müssen. Aber solange es uns allen um Landin geht, ist das o.k.", meint er unter Zustimmung von Verena Siewert und Oliver Markwart, der zu den vielen Neulingen in der Gemeindevertretung Mark Landin zählt.

Noch einige große Baustellen

Der Haushalt für dieses Jahr ist beschlossen. Die Vorhaben seien abzuarbeiten wie die Bushaltestellen und die Planung der Gutshofgestaltung. Es gäbe noch einige größere Baustellen wie die Wasserproblematik. Die Straßen müssen unterhalten werden. "Wir müssen uns auch Gedanken machen über das Löschwasser in allen Ortsteilen", spricht der Feuerwehrmann Oliver Markwart aus Erfahrung.

Das alles schlage sich im Verwaltungshaushalt nieder. Für die freiwilligen Aufgaben bleibe nicht viel übrig, aber Bewährtes will man weitermachen, sagt Wolfgang Säger. Dazu gehören auch die Glückwünsche für die Jubilare und Beileidswünsche bei Beerdigungen.

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