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Am Ortsende von Zerpenschleuse gelangen Passanten jetzt sicher bis zum Einkaufsmarkt an der Bundesstraße 167. Die Investitionssumme beträgt insgesamt 650 000 Euro.

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Neuer Weg in Zerpenschleuse

Gemeinsamer Schnitt: Den neuen Weg an der B 167 geben Erwin Krom (Mitte) und Bürgermeisterin Jana Radant frei. Außerdem nahmen an der symbolischen Handlung Ortsvorsteher Marco Scafaro (3.v.l), Mitarbeiter der Baufirmen und Anwohner teil.
Gemeinsamer Schnitt: Den neuen Weg an der B 167 geben Erwin Krom (Mitte) und Bürgermeisterin Jana Radant frei. Außerdem nahmen an der symbolischen Handlung Ortsvorsteher Marco Scafaro (3.v.l), Mitarbeiter der Baufirmen und Anwohner teil. © Foto: Wolfgang Rakitin
Olav Schröder / 06.08.2019, 20:57 Uhr
Zerpenschleuse (MOZ) Es gab zwar Verzögerungen, doch jetzt ist der Weg fertig. Am nördlichen Ortsende von Zerpenschleuse endete der kombinierte Fuß- und Radweg entlang der Ortsdurchfahrt L 100 bisher in Höhe des Eberswalder Wegs beziehungsweise der Straße Unter den Eichen. Jetzt wurde er verlängert, so dass Fußgänger und Radfahrer auf der östlichen Straßenseite bis zur Kreuzung mit der B 167 (Neue Straße) gelangen und von dort wiederum bis zum Ende der gewerblichen Bebauung. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich einschließlich der neuen Laternen und der Ingenieurleistungen auf etwa 650 000 Euro.

Erwin Krom ist ein Zerpenschleuser, der von der Verlängerung des Gehwegs auf besondere Weise profitiert. Da er mit einem Elektro-Rollstuhl unterwegs ist, führte für ihn kein Weg an der B 167 entlang. Damit war er allerdings nicht allein. Da der Seitenbereich der Straße mit ihrem Gefälle unbefestigt war, ist er nur schwer begehbar gewesen.

Bei der Ausbaustrecke handelt es sich um einen Gehweg. Wie die Wandlitzer Bürgermeisterin Jana Radant sagte, sei er aber in beiden Richtungen für Radfahrer zugelassen. Dies sei erfreulich, weil in anderen Fällen der Radverkehr von der Verkehrsbehörde von den Gehwegen verbannt werde. Allerdings ist der Zerpenschleuser mit einer Breite von drei Metern inklusive Sicherheitsstreifen auch dafür geeignet. Zu beachten sei, dass Fußgänger und besonders bei der Einfahrt zum Discounter Radfahrer Vorrang genießen.

Der Beginn des Ausbau reicht bis in den November 2018 zurück. Verkehrssicherungsmaßnahmen hatten das Vorhaben ebenso wie dann die Witterung im Winter verzögert, sagte Jana Radant.

Die gesamte Ausbaustrecke ist 520 Meter lang. Optisch sei der Abschnitt dem innerörtlichen Bereich entlang der Landesstraße anpasst worden. So wurde sandsteinfarbiger Betonstein verlegt. Ausnahmen bilden lediglich die Grundstückszufahrten, die Natursteinpflaster erhielten.

Die alten Laternen wurden abgebaut und durch 18 neue LED-Straßenleuchten ersetzt, die sich aufgrund ihres geringeren Energieverbrauchs langfristig auch finanziell positiv bemerkbar machen. Für die Entwässerung sind Entwässerungsmulden, Gräben, Straßenabläufe entlang des neuen Hochbords am Fahrbahnrand sowie Rigolen angelegt worden. Letztere nehmen das Regenwasser vorübergehend auf und versickern es dann vor Ort.

Jana Radant hofft, das jetzt auch noch die vom Landesbetrieb Straßenwesen für Oktober angekündigte Aufstellung der Fußgängerampel an der Bushaltestelle der L 100 erfolgt. Dann sei in diesem Jahr eine "ganze Menge Sicherheit für das Dorf erreicht" worden.

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