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Die beiden Künstlerinnen aus Berlin, Barbara Nagel und Gisela Neumann, stellen wieder neue Kunstwerke im Kunstspeicher Friedersdorf aus.

Kunst
Neues aus dem Oderbruch

Cornelia Link-Adam / 11.08.2019, 07:00 Uhr
Friedersdorf (MOZ) Barbara Nagel und Gisela Neumann sind keine Unbekannten. Seit 1985 malen die Berlinerinnen – die auch zeitweise in Groß Neuendorf und Kienitz lebten – regelmäßig im Oderbruch und seit 20 Jahren stellen sie ihre Werke im Kunstspeicher Friedersdorf aus. Wie auch ihre Bücher. "Und seit 27 Jahren gibt es unseren Oderbruch-Kalender", fügt Barbara Nagel an. Mit ihrer Mal-Freundin Gisela Neumann ist sie wieder in den einstigen Getreidespeicher zurückgekehrt um ihre neue Ausstellung "Unter dem hohen Himmel" zu präsentieren. Mit Hilfe von Heinz Krause vom Förderverein des Kunstspeichers brachten die 77- und die 75-Jährige in dieser Woche gut  35 ihrer farbenfrohen Werke im Wirtshaus und im Wintergarten an die Wände. Sie zeigen neue Ansichten ihrer Malwanderungen aus dem Oderland und dem Oderbruch, die ganz frisch fertiggestellt sind. Dabei sind nicht nur Impressionen von der Altstadt Kienitz, auch viele Feldwege, Impressionen von Birken am Finowkanal und Stillleben von Blumengebinden. Barbara Nagel hat Pastelle mitgebracht, Gisela Neumann dagegen wieder viele Aquarelle. "Wir sehen uns ja auch als Chronisten der Landschaft", sagt Barbara Nagel. Man male was man sehe – und oftmals verändern sich die Motive über die Jahre. "Beispielsweise in Küstrin hat sich seit 1997 vieles zum Guten verändert", fügt Gisela Neumann an. Aber auch Ansichten von Lebus bis rüber nach Frankfurt seien dabei. Noch immer haben die Senioren viel Freude, mit ihrer Feldstaffelei direkt in der Natur zu malen.

Ausstellung noch bis Oktober

Die Ausstellung ist im Erdgeschoss des Kunstspeichers zu den regulären Öffnungszeiten bis 13. Oktober zu sehen. Die Werke sind käuflich. Den frisch erschienenen Oderbruchkalender 2020 – mit beliebten Motiven vergangener Jahre und neuen Bildern – gibt’s für 12,80 Euro im Kunstspeicher aber auch in Buchläden in Frankfurt und Bad Freienwalde. Auch beim Herbstfest mit Handwerkermarkt am 14. und 15. September kann somit die Ausstellung noch besichtigt werden und wird auch die Präsentation des Kalenders eine wichtige Rolle spielen.

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