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Turmfest
Massenhaft Kalorien verbacken

Volkmar Ernst / 11.08.2019, 19:15 Uhr
Falkenthal (MOZ) Auf der Suche nach einem Alleinstellungsmerkmal für ihr Turmfest kamen die Falkenthaler vor Jahren auf die Idee, sich mit der längsten Kaffeetafel im Landkreis Oberhavel zu schmücken. Das hat geklappt, und deshalb wird auch heute noch eine Kaffeetafel auf dem Kirchengelände eingedeckt, um nach der Eröffnung des Festes mit dem Chorkonzert der Kirchengemeinde in gemütlicher Runde ins Gespräch zu kommen. Ihren Kaffeetafel-Titel müssen die Falkenthaler nicht mehr verteidigen, aber die Tradition, den besten und leckersten Kuchen zu küren, ist geblieben. 30 Kalorienbomben, und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, waren um die Mittagszeit  im Kirchturm abgegeben worden, und während um 14 Uhr im Inneren des Gotteshauses Gesang ertönte, bewerteten die Juroren Guido Schulz, Küchenchef auf Schloss und Gut Liebenberg, sowie der Obermeister der Bäckerinnung des Landkreises Oberhavel, Fred Plessow, und Falkenthals ehemaliger Bäckermeister Eckhard Dummer die süßen Köstlichkeiten. Mit dabei war auch Ortsvorsteher Karsten Kiesewetter, der allerdings kein Stimmrecht hatte, sondern nur dabei helfen durfte, die Kuchen den Juroren zu kredenzen.

Bewertet wurden Aussehen, Geschmack, Schwierigkeitsgrad, Konsistenz und Gesamteindruck/Originaliltät mit einem bis zu sieben Punkten. Keine leichte Aufgabe, bei den wahrlich mit dem Wort Kunstwerke zu titulierenden Kuchen, die zur Verkostung standen.  Erbacken konnte sich den ersten Platz Silke Hosseni mit ihrem "Eierlikör-Früchtchen", dicht gefolgt vom Käsekuchen mit Rosinen, den Gisela und Gerd Michel abgegeben haben, und dem Beerentraum von Cindy Britzke.

Pünktlich mit dem letzten Lied konnte auch die Jury ihre Arbeit beenden, damit sich die Sängerinnen und Sänger sowie alle Zuhörer und anderen Gäste des Festes an die Kaffeetafel setzen konnten, um die Kuchenkreationen beim Auftragen zu bestaunen, bevor sie verzehrt wurden. Weder Kaffee noch Kuchen mussten bezahlt werden, dafür bittet der Förderverein Dorfkirche um eine Spende, die der Sanierung des Kirchturms zugute kommen soll.

Das gilt gleichermaßen für die Einnahmen des Chorkonzertes. Das sind immerhin 236 Euro, wie bekannt gegeben wurde.

Dann wurde gefeiert: Die Kinder durften sich an einer historischen Handspritze der Feuerwehr versuchen, beim Zielwerfen des Angelvereins teilnehmen oder auf einem Pony reiten.

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