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Vier Fotografen zeigen in der Gemeindeverwaltung Letschin, wie sich das Oderbruch in Neutrebbin feierte.

Ausstellung
Fotoschau eines Festtages

Doris Steinkraus / 15.08.2019, 08:30 Uhr
Letschin (MOZ) Es war eine Premiere, an die sich Tausende Besucher noch heute gern erinnern. Am 22. Juni feierten die Bewohner der Dörfer beim 1. Oderbruchtag sich selbst. Sie dokumentierten mit einem langen Festumzug, dem Regionalmarkt und vielen Kultureinlagen, dass dieser Landstrich viel zu bieten hat. Mit einer Fotoausstellung in der Gemeindeverwaltung Letschin, gestaltet von Gabriele Axmann und Edgar Petrick von den Letschiner Heimatstuben, lebt dieser Festtag noch einmal auf. "Es gibt so viele Bilder von diesem Tag, wir mussten sehr auswählen", bekannte Gabriele Axmann zur Ausstellungseröffnung.

"Angefüttert" werden Besucher in der unteren Etage. Eine Treppe höher sind die meisten Fotos zu sehen, vor allem von den bunten Wagen des Festumzuges und den Besuchern, die die Straßen säumten. Auch die Fotos von Tim Steinicke gehören dazu. Der 20-Jährige ist in Letschin bekannt dafür, dass er viele Ereignisse mit der Kamera festhält, vor allem  im örtlichen Sportverein. Natürlich sei er auch nach Neutrebbin gefahren, erzählte er. "Der Festumzug hat mich besonders interessiert. Und der war richtig gut, hat gezeigt, dass wir hier eine tolle Region sind." Neben Tim Steinicke haben Stefan Schick aus Bliesdorf, Bärbel Werner aus Neutrebbin und Matthias Lubisch aus Libbenichen Bilder beigesteuert.

Ziel des Tages sei es gewesen, die kulturelle und soziale Vielfalt des Oderbruchs zu zeigen, erinnerte Letschins Vize-Bürgermeisterin Eveline Fiedrowicz bei der Eröffnung. Zugleich habe man damit die Bewerbung um das europäische Kulturerbesiegel bekräftigen wollen. Der 1. Oderbruchtag habe gezeigt, dass die Gemeinden gemeinsam  viel bewegen können. Sie wünschte den Golzowern als Ausrichter des 2. Oderbruchtages 2021 viel Erfolg. So wie auch Neutrebbins Bürgermeister Werner Mielenz. Im ersten Moment habe er nach Erhalt der Einladung gedacht, dass die Bilder ja auch in Neutrebbin hätten gezeigt werden können. "Aber der Ausstellungsort ist genau richtig. Das ist gelebter Oderbruchtag", sagte er. Es sei nicht immer einfach gewesen, alle Aktivitäten der einzelnen Dörfer und Mitwirkenden zu koordinieren, aber er habe von vielen Besuchern die Bestätigung erhalten, dass der Tag als sehr gelungen eingeschätzt wurde. Ende dieses Monats wollen die Neutrebbiner mit ihren Partnern aus den anderen Oderbruchgemeinden die Binale, als die der Tag in die Chronik eingehen wird, auswerten.

Golzow ist 2021 Ausrichter

Fest steht, dass die Latte recht hoch gelegt wurde, bescheinigte Golzows Bürgermeister Frank Schütz, der auch zur Eröffnung gekommen war. Mit den Erfahrungen der Neutrebbiner wolle man auch bei der zweiten Auflage des Oderbruchtages Akzente setzen. Und möglichst noch mehr Dörfer dafür gewinnen, sich ebenfalls einzubringen. Edgar Petrick dankte den Vereinen und Unternehmen der Großgemeinde Letschin, die mit zum Gelingen des Festes in Neutrebbin beigetragen haben.

Gemeindehof, Arbeitsinitiative, der "Erlenhof" Kienitz, die Schulen, die Schützengilde, der militärhistorische Verein, die Wollspinner, die Tischlerei Büttner aus Ortwig, sie alle wirkten mit. Der aktuelle Anlass sei auch ein Grund gewesen, das Jahresprogramm der Heimatstube zu verändern. Eigentlich sollte eine Fotoausstellung von Christel Rietz aus Dahmsdorf gezeigt werden. Sie wird 2020 zu sehen sein.

Fotoausstellung 1. Oderbruchtag Neutrebbin, Gemeindeverwaltung Letschin, bis 9. Dezember zu den Öffnungszeiten der Verwaltung

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