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Schlosspark
Parkfest bei schönstem Sommerwetter

Bärbel Kraemer / 15.08.2019, 10:45 Uhr
Wiesenburg Aal, Wels, Rotfeder, Barsch und andere Schuppenträger tummelten sich im großen Schauaquarium des Wiesenburger Anglervereins. Die Petryjünger gehören Jahr für Jahr zu den Vereinen, die das traditionelle Parkfest in der Perle des Flämings mit einem Stand nach Kräften unterstützen.

Eigens für das Fest wird jeweils auch das Schaubecken aufgebaut, damit Interessierte sehen können, welche Fischarten sich in den kleinen Gewässern in Wiesenburg und Umgebung tummeln. Auch in diesem Jahr blieben Vorbeikommende immer wieder stehen, ließen sich von den Flossenträgern in den Bann ziehen, probierten sich durch die Theke mit leckeren Fischspezialitäten und schlenderten weiter - rund um den Schlossteich.

Dort lockten diverse Mitmach- und Erlebnisangebote für klein und groß. Wer es beschaulicher mochte, konnte sich von Schlossparkleiter Ulrich Jarke persönlich über den Schlossteich rudern lassen, das denkmalgeschützte Gartenensemble dabei aus einer neuen Perspektive erleben oder flanierte bei schönstem Sommerwetter einfach nur durch die weitläufige, gepflegte Parkanlage.

Den Auftakt für das traditionelle Parkfest hatten bereits einen Abend zuvor  Schüler der Musikschule "Engelbert Humperdinck" zelebriert. In der Kunsthalle brachten Sänger, Tänzer und Musiker die Show "Madonna in the Mirror" zur Aufführung.

Am Tag darauf wurde das Parkfest dann offiziell durch Ortsvorsteher Norbert Hesse auf der Bühne vor dem Parkcafé von Simone Rosse eröffnet. Ein buntes Kulturprogramm, dass unter anderem durch die Kindertanzgruppe der Wiesenburger Grundschule "Am Schlosspark" und die Wiesenburger Chorgemeinschaft mitgestaltet wurde, schloss daran an.

Neben der Bühne am Parkcafé wurden Mal’s Scheune und die Kirche im Rahmen des Parkfestes zu Orten mit besonderer Anziehungskraft. Während sich Parkfestbesucher in der Scheune von Malcolm St. Julian-Bown im Karaoke-Singen ausprobieren konnten, fand in der Kirche ein Gitarrenkonzert der Brüder Simon und Tobias Tulenz statt. Den musikalischen Schlusspunkt setzte am Sonntag wiederum das Jugendblasorchester unter Leitung von Horst Bendyk im Rahmen eines Frühshoppens.

Den absoluten Höhepunkt des Wiesenburger Parkfestes bildete für viele Festbesucher indes das große Feuerwerk, nachdem dieser krönende Abschluss im vergangenen Jahr aufgrund wochenlanger Trockenheit abgesagt werden musste. Wer dabei war, war voll des Lobes.

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