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In Libbenichen kämpften am Sonnabend rund 300 Feuerwehrsportler in 42 Teams um Titel und Pokale.

Feuerwehrsport
Nicht nur Favoritensiege

Ines Weber-Rath / 18.08.2019, 20:24 Uhr - Aktualisiert 19.08.2019, 08:05
Libbenichen (MOZ) Libbenichen hat seinen Ruf als Hochburg des Feuerwehrsports in Märkisch-Oderland am Wochenende gestärkt. Die Ortswehr war Gastgeber der 29. Kreismeisterschaften. Doch in dem Rahmen wurden noch etliche andere Wettbewerbe auf Amts- und Landesebene ausgetragen. Vom frühen Morgen bis in den Abend haben sich rund 300 Feuerwehrsportler aus dem Landkreis und darüber hinaus spannende Wettkämpfe geliefert.

Einige Kreismeister standen indes schon vorher fest. denn am Freitagabend hatte es den Auftakt in den Einzelwettbewerben auf der 100-m-Hindernisbahn und an der Hakenleiter in Waldsieversdorf gegeben. Sie endeten mit Favoritensiegen: Der Genschmarer Mike Berger und die Buckowerin Cindy Ahnert holten die Titel, bei den U20 Lilly Götze aus Libbenichen.

"Wir haben faire Wettkämpfe gesehen und einige Überraschungen erlebt", sagte der geschaffte, aber zufriedene Wettkampfleiter Andreas Zwick am Abend. Eine Überraschung waren nicht nur für ihn die starken Marxdorfer Männer, die im Löschangriff, wenn auch zeitgleich mit Groß Neuendorf, nach den favorisierten Genschmarern und Libbenichenern auf den dritten Platz in der Kreismeisterschaftswertung kamen. Das heißt: Sie werden an den Titelkämpfen auf Landesebene im September in Wittenberge teilnehmen. Bei den Frauen waren die starken Libbenichenerinnen nicht zu schlagen. Ihre Teams holten die beiden ersten Plätze, gefolgt von den Treplinerinnen. Genschmar und Libbenichen hießen auch die Sieger(innen) beim Vier-Bahnen-Pokallauf des Landes.

Am Vormittag hatten zehn Nachwuchsteams aus der Golzower und Lebuser Amtsfeuerwehr in den Wettbewerben 5 mal 80 Meter-Staffel, Gruppenstafette und Löschangriff um die Amtspokale gewetteifert – und zugleich die Generalprobe für die Kreismeisterschaften am 31. August in Genschmar absolviert.

Die Siege sicherten sich die unter 10-jährigen Mallnower und 10-bis 14- und auch die 15- bis 18-jährigen Petershagener fürs Amt Lebus. Die Golzower Amtspokale holten sich die 10- bis 14- und die 15- bis 18-jährigen Teams der Golzower Jugendfeuerwehr.

Wettkämpfe im Löschangriff um die Amtspokale gab es im Erwachsenenklassement neben Lebus und Golzow auch fürs Amt Seelow-Land. Die Golzower Pokale sicherten sich erwartungsgemäß die Genschmarer vor den Zechinern. Im Amt Lebus wurden Wettbewerbe für Frauen und Männer und um den Amts-Wander- sowie den Pokal des Amtsdirektors ausgetragen. Beide sicherten sich jeweils die Treplinerinnen und die Alt Zeschdorfer. Der Amtswanderpokal von Seelow-Land bleibt in Libbenichen, das auch die offene Wertung gewann. Unter den elf Seelow-Länder Teams waren drei aus Libbenichen.

Dass es letztlich rund zwei Stunden Zeitverzug gab, lag vor allem an technischen Problemen. Erst streikte die Startpistole, später ein Drucker. Andreas Zwick dankt auf diesem Weg neben den Ausrichtern auch den Kampfrichtern, Auswertern und Versorgern.

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