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Auftaktpleite
Sehr effektive Gäste

Julian Haseloff machte bis zu seiner Auswechslung in der 68. Minute eine solide Partie.
Julian Haseloff machte bis zu seiner Auswechslung in der 68. Minute eine solide Partie. © Foto: Dirk Fröhlich
Martin Terstegge\MOZ / 20.08.2019, 09:33 Uhr
Brück Die Premiere in derKreisoberligasaison 2019/20 hatten sich die Fußballer des FSV Brück 1922 anders vorgestellt. Gegen eine nicht einmal spielstarke Mannschaft des SV Germania 90 Berge kassierten sie eine 1:4-Niederlage.

Das Trainergespann Andreas Bastian/Marko Kaplick musste auf vier wichtige Offensivkräfte verzichten. Linnard und Allen Galinski, Glenn Helmchen sowie Sebastian Pusch fehlten aus den unterschiedlichsten Gründen. Linnard Galinski wird verletzungsbedingt wohl bis Ende September ausfallen, sein Bruder Allen wird aus beruflichen Gründen zunächst auch kaum einsatzbereit sein und Glenn Helmchen möchte sportlich kürzer treten, läuft für die 2. Männer auf.

Doch daran lag es nicht. Die Brücker versäumten es aus ihrem vermehrten Ballbesitz in der ersten Hälfte Möglichkeiten zu kreieren. Gegen tief stehenden Gäste zogen sie zwar ihr variables Angriffsspiel auf, versuchten es mit Pässen über die Abwehrreihe, kamen über die Außen, doch dem finalen Pass fehlte die Präzision.

Zu allem Überfluss kassierte der Aufsteiger praktisch mit dem Pausenpfiff den Rückstand. Ein Fehler im Spielaufbau nutzten die Berger zu einem Konter, den sie eiskalt abschlossen (45.). Das war natürlich ein Nackenschlag für die FSV-Kicker.

Das Trainerduo sprach in der Kabine beruhigend auf die Mannschaft ein. Sie solle ohne Hektik versuchen energischer in der Offensive agieren, schließlich waren noch 45 Minuten zu spielen.

Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff ergab sich dann die große Ausgleichschance. Maximilian Leetz lief frei auf den Gäste-Kasten zu, traf das Ziel aber nicht. Kurz darauf der nächste Rückschlag. Erneut verloren die Platzherren den Ball im Spielaufbau und wieder klappte das schnelle Umschaltspiel der Gäste, die auf 2:0 erhöhten.

Zur Freude der Trainer blieb bei den Brückern aber der Kopf oben. Und nur wenig später belohnten sie sich für ihr Engagement. Tim Wasserhess, der diesmal mit Björn Riese im Angriffszentrum unterwegs war, bediente Maximilian Damm, der in der 57. Minute trocken zum 1:2 abschloss.

Jetzt wollten die Gastgeber alles auf einmal. Sie wollten sofort die Partie komplett drehen, doch Hektik war noch nie ein guter Ratgeber. Ein schwerer Abspielfehler in die Füße der Gäste bescherte ihnen in der 61. Minute das 1:3.

Dieses Tor war dann doch der Stimmungskiller in der FSV-Elf. In der Offensive fiel dem Aufsteiger nichts mehr ein, während die Berger nicht mehr taten als nötig. In der 72. Minute nutzten sie ein weiteres FSV-Geschenk zum 4:1-Endsatnd. Bis auf eine Möglichkeit, die Schlussmann Erik Blaue entschärfte, erspielten sich die effektiven Berger auch nicht.

Kaplick und Bastian machten der Mannschaft keine großen Vorwürfe: "Den Willen konnte man ihr nicht absprechen. Was wir brauchen ist aber mehr Kaltschnäuzigkeit im Angriff, sonst wird es ganz schwer", analysierte Marko Kaplick.

Kommenden Sonntag (25. August) geht es zum Mitaufsteiger SpG SV Ziesar 31/MSV Glienecke 1, der sich verdient beim TSV Treuenbrietzen mit 3:1 durchgesetzt hatte.

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