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Lesung
"Es muss Liebe sein"

Julia Schramm und Claudia Sprengel lesen und sprechen im TRollberg über Hetze im Netz. Wer Fragen und Anmerkungen zum Thema hat, mitreden und diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen.
Julia Schramm und Claudia Sprengel lesen und sprechen im TRollberg über Hetze im Netz. Wer Fragen und Anmerkungen zum Thema hat, mitreden und diskutieren möchte, ist herzlich eingeladen. © Foto: Promo
red / 20.08.2019, 12:46 Uhr
Bad Belzig Als (junge) Frauen in der Politik stehen Julia Schramm und Claudia Sprengel (beide DIE LINKE) ohnehin in der Öffentlichkeit, als aktive Nutzerinnen der sozialen Medien sind sie aber auch Projektionsflächen für Hass aus verschiedenen Richtungen.

Julia Schramm schrieb dazu im Jahr 2018 das Buch "Es muss Liebe sein", in dem sie die "Perlen" aus unterschiedlichsten Kommentaren und Nachrichten zusammengestellt hat. Am kommenden Donnerstag, 22. August, wird die Berlinerin aus diesem Buch vortragen und im Anschluss mit der Direktkandidatin der LINKEN Claudia Sprengel über Hass im Netz diskutieren.  Los geht es um 18.00 Uhr im TRollberg in der Brücker Landstraße.

An diesem Abend können Fragen besprochen werden wie: Wie mit Hassnachrichten umgehen? Was macht es mit Menschen immer wieder solche Nachrichten zu lesen? Warum sind gerade (junge) Frauen vermehrt betroffen und warum schreibt man ein Buch dazu? Natürlich sind auch Fragen darüber hinaus erlaubt und gewünscht.

Alle Interessierten - nicht nur Frauen - sind herzlich eingeladen mitzudiskutieren!

Zum Buch "Es muss Liebe sein": "Julia Schramm schreibt Bücher und macht Politik. Dabei nutzt sie Sprache und Reichweite der digitalen Welt um zu politisieren und zu polarisieren. Zuweilen gelingt ihr das so gut, dass sich in Menschen was bewegt. Manchmal bewegen sich auch die Finger und tippen an Frau Schramm [..] die Highlights aus den letzten Jahren. Von blankem Hass und plumpen Beleidigungen, Unverständnis und Belehrungen, bis hin zu fast schon zärtlich formulierten Annäherungen und plumpen Anmachen - ganz gleich ob politischer, sexueller oder romantischer Natur. Diese Perlen postfaktischer Glaubensbekenntnisse, poetischer Gehversuche und grammatikalischer Verirrungen sind der wohl anmutigste Lesespaß seit der Einführung des Internets. [..] Dieses Buch lässt die Leser_innen an diesem ursprünglich als privat gedachten Lesespaß teilnehmen und zeigt, dass Hass sich im besten Fall in Liebe wandelt."

Weitere Informationen zum Buch sind nachzulesen auf der Homepage unter http://herzstueckverlag.de/esmussliebesein.html.

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