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Vor der Landtagswahl
Künstler Opolka protestiert mit Wolfsskulptur gegen AfD

Rainer Opolka, Bildhauer, und Lea Rosh, Vorsitzende des Förderkreises ·Denkmal für die ermordeten Juden Europas·, stehen auf einem Anhänger neben einer den Hitlergruß zeigende Wolfsskulptur mit Soldatenhelm. Die Plastik hatte Opolka vor die Landesgeschäftsstelle der AFD gefahren. Dazu enthüllten Opolka und die Publizistin Lea Rosh Banner mit Slogans wie «AfD - keine Alternative für Brandenburg» und «Rassisten gehören nicht in den Landtag». Die Aktion wurde nach zwei Stunden beendet.
Rainer Opolka, Bildhauer, und Lea Rosh, Vorsitzende des Förderkreises ·Denkmal für die ermordeten Juden Europas·, stehen auf einem Anhänger neben einer den Hitlergruß zeigende Wolfsskulptur mit Soldatenhelm. Die Plastik hatte Opolka vor die Landesgeschäftsstelle der AFD gefahren. Dazu enthüllten Opolka und die Publizistin Lea Rosh Banner mit Slogans wie «AfD - keine Alternative für Brandenburg» und «Rassisten gehören nicht in den Landtag». Die Aktion wurde nach zwei Stunden beendet. © Foto: Christoph Soeder/doa
dpa / 20.08.2019, 14:07 Uhr - Aktualisiert 20.08.2019, 15:55
Potsdam (dpa) Der Brandenburger Künstler Rainer Opolka hat mit einer mehr als mannsgroßen Skulptur eines Wolfes vor der AfD-Parteizentrale gegen die Partei demonstriert. "Wir warnen vor einer rechtsradikal gewendeten AfD", sagte Opolka am Dienstag zu der Kunstaktion in der Innenstadt. Die Bronzeskulptur eines Wolfsmenschen, der einen Hitlergruß zeigt, hatte Opolka auf einem Anhänger vor die Landesgeschäftsstelle gefahren. Dazu enthüllten er und die Publizistin Lea Rosh Banner mit Slogans wie "AfD - keine Alternative für Brandenburg" und "Rassisten gehören nicht in den Landtag". Die Aktion wurde nach zwei Stunden beendet.

AfD-Parteisprecher Detlev Frye wollte sich nicht zu der Aktion äußern. Die gesamte Landesgeschäftsstelle sei am Dienstag auf einer Klausurtagung außerhalb von Potsdam gewesen, erklärte er. "Ich kann mich nicht zu etwas äußern, was ich nicht gesehen habe."

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Storkower Künstler Rainer Opolka protestiert gegen AfD

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Opolka und Rosh steckten zudem einen Offenen Brief an Landeschef Andreas Kalbitz in den Briefkasten der Landesgeschäftsstelle. Darin stellen sie Kalbitz unter anderem Fragen zu seinem langjährigen Vorsitz in einem rechtsgerichteten Kulturverein und zu angeblichen Äußerungen von ihm im Zusammenhang mit der Flüchtlingspolitik sowie in der Auseinandersetzung mit politischen Gegnern.

Der Künstler und Unternehmer Opolka hatte mit einer Großspende in Höhe von 76 000 Euro eine Wahlkampfzeitung zur Unterstützung der SPD mitfinanziert, die in der kommenden Woche an alle Haushalte verteilt werden soll. Mit der von ihm geplanten und zum Großteil geschriebenen Wahlkampfzeitung "Der märkische Adler" will sich der Künstler nach eigenen Angaben gegen die AfD wenden und die SPD von Ministerpräsident Dietmar Woidke unterstützen. Einen Zusammenhang der Spende mit einer von ihm erhofften Genehmigung für einen Kunstpark im einstigen Jagdschloss Hubertushöhe in Storkow (Oder-Spree) wies er zurück.

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