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"Der Stechlin" als literarischer Marathon

Setzte dem Stechlin ein literarisches Denkmal: Theodor Fontane.
Setzte dem Stechlin ein literarisches Denkmal: Theodor Fontane. © Foto: Marco Winkler
Matthias Henke / 20.08.2019, 18:00 Uhr - Aktualisiert 20.08.2019, 18:18
Neuglobsow (MOZ) 42,195 Kilometer umfasst ein Marathonlauf. Und eine Marathonlesung? Fünf Mal zwei und ein Mal drei Stunden. So haben es die Organisatoren von der Begegnungsstätte Stechlin festgelegt, die für das kommende Wochenende, 23. bis 25. August, zu einer solchen Marathonlesung einladen. Dem Publikum soll "Der Stechlin" von Theodor Fontane im Stechlinsee-Center Neuglobsow vorgetragen werden.

Der Auftakt findet am Freitag von 19 bis 21 Uhr statt. Das Programm für Sonnabend umfasst drei Teile: von 10 bis 13 Uhr, 15 bis 17 Uhr und 19 bis 21 Uhr. Die Matinee am Sonntag beginnt um 11  Uhr und dauert ebenfalls zwei Stunden. Von 15 bis 17 Uhr klingt die Marathonlesung aus. Wer zuhören möchte: die Veranstaltung ist kostenlos. Wer aber wird dem Publikum aus Fontanes letztem Roman vortragen? Zum einen Dieter Heimendahl, seines Zeichens Leiter der Hauptabteilung Kultur des Deutschlandradios Kultur. Ferner ist Cornelia Lohmann vom Kunstraum Lesum aus Bremen mit dabei. Dritter im Bunde ist der Bremer Hörfunk-Journalist Rainer B. Schossig.

Die Handlung von Fontanes letztem Roman rankt sich um das alte märkische Adelsgeschlecht von Stechlin, das am Großen Stechlinsee im Kreis Ruppin seinen Sitz hat – im fiktiven Schloss Stechlin. Leichthin geführte Unterhaltungen und tiefsinnige Gespräche vermitteln die Melancholie einer Spätzeit, voll Skepsis und doch versöhnlich. Die mit Sympathie gezeichnete Hauptfigur trägt Züge ihres Autors, der im Monat vor der Veröffentlichung starb.

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