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Stadt will Radwege für Böhner

Zwischen Böhne und Steckelsdorf-Ausbau fehlen rund 2,8 Kilometer straßenbegleitender Radweg.
Zwischen Böhne und Steckelsdorf-Ausbau fehlen rund 2,8 Kilometer straßenbegleitender Radweg. © Foto: Weber
Simone Weber / 22.08.2019, 19:00 Uhr
Rathenow Die schlechte Verkehrssituation, vor allem für die Schulkinder, die die Bushaltestellen Wilhelminenhof und Ludwigshof benutzen, und für die Radfahrer an der Straße L 96 von Rathenow nach Böhne, soll sich teils schon in absehbarer Zeit verbessern.

In der Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch wurde bei nur einer Enthaltung ein gemeinsam durch CDU, SPD und FDP eingebrachter Antrag beschlossen, wonach der Bürgermeister beauftragt wird, die Durchführung des notwendigen Grundstückserwerbs für den Lückenschluss des Radwegs zwischen Rathenow und dem Ortsteil Böhne entlang der Landesstraße L 96 vorzubereiten. Da es sich hierbei um eine Landesstraße handelt, kann die Stadt den Radwegbau nicht selbst ausschreiben und ausführen lassen. Zuständig dafür ist das Land. Aber durch den nun erfolgten Beschluss kann die Stadt den notwendigen Kauf der Grundstücke entlang der Straße vorbereiten. Dabei muss mit 31 Eigentümern verhandelt werden.

In dieser Stadtverordnetenversammlung berichtete der Bürgermeister, dass sich indes beim Thema Bushaltestellen bereits Greifbares tut. "Wir sind soweit, dass die Ausschreibung der Bauarbeiten im nächsten Hauptausschuss, am 26. September, beschlossen werden kann", so Ronald Seeger (CDU). "Danach könnten die Bauarbeiten Ende Oktober, Anfang November beginnen." Da die Bausumme so hoch ist, kann nicht der Bauausschuss entscheiden. Zuständigdafür sind Hauptausschuss oder die SVV. Die nächste SVV tagt aber erst am 30. Oktober.

Um den Schulweg der betroffenen Kinder sicherer zu gestalten, sollen an jeder der beiden L96-Bushaltestellen, Wilhelminenhof und Ludwigshof, jeweils in beiden Fahrtrichtungen, Buswartehäuschen gebaut werden. Beide Haltestellen werden durch einen zu bauenden Schotterweg verbunden. An der Haltestelle Wilhelminenhof existierte bereits eine, eher nicht mehr nutzbare Bushaltestelle. An der dritten Haltestelle zwischen Rathenow und Böhne (Möthlowshof) werden, in Absprache mit den Böhnern, keine Bushaltestellen errichtet.

Das Thema der Verkehrssicherheit wird durch die Stadtverordneten bereits seit längerem diskutiert. Vor drei Jahren trugen es Rathenower Mandatsträger erstmals auch in den Kreistag. 2018 informierte sich Landrat Roger Lewandowski (CDU) vor Ort über die Situation. Sehr stark engagiert hatten sich dabei der SVV- und Kreistagsabgeordnete Karl-Reinhold Granzow und der damalige SVV-Abgeordnete Jürgen Albrecht (beide Die Linke). Auch der damalige Kreistagsabgeordnete der Bündnisgrünen, Felix Doepner, hatte sich dieses Themas angenommen.

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