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Verkehr
Tanken und Parken mit E-Mobilen

Im September 2018 nahm Bürgermeister Günther Hennigsdorfs erste öffentliche E-Tankstelle in Betrieb.
Im September 2018 nahm Bürgermeister Günther Hennigsdorfs erste öffentliche E-Tankstelle in Betrieb. © Foto: Wiebke Wollek
Roland Becker / 23.08.2019, 04:00 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Für Hennigsdorf soll im kommenden Jahr von externen Fachleuten ein Konzept entwickelt werden, mit dem ein flächendeckendes Netz von E-Tankstellen für Autos und andere strombetriebene Fortbewegungsmittel entstehen könnte. Dieser von der FDP geforderte Masterplan zur E-Mobilität fand am Donnerstag im Stadtparlament eine klare Mehrheit. Das betraf auch einen noch weitergehenden Änderungsantrag der SPD. Lediglich die AfD-Fraktion konnte sich nicht zu einem Ja durchringen.

Neben den Lademöglichkeiten für Elektormobile wünscht sich die SPD auch ein Konzept, das Parkmöglichkeiten für neue Verkehrsmittel wie E-Scooter, E-Roller und E-Fahrräder an zentralen Punkten der Stadt berücksichtigt. Ablehnung dazu kam von der AfD, die diese Vorgabe an die Verwaltung als zu weit gehend empfindet. Piske (Die Linke) gab zu bedenken, dass es in Berlin bereits viele Unfälle mit E-Scootern gegeben habe. "Wird die Stadt ein Gesetz schaffen, das die Benutzung regelt?", fragte er. Bürgermeister Thomas Günther (SPD) verneinte das: "In diesen Bereichen haben wir gar keine Kompetenzen. Ich sehe dafür im Moment auch gar keine Notwendigkeit." Allerdings kann mit dem von der SPD beschlossenen Zusatz eines vermieden werden, was in der Hauptstadt zum Problem geworden ist: Durch das Ausweisen von Parkplätzen für E-Scooter lässt sich das wilde Abstellen auf Fußwegen und in Parkanlagen vermeiden. Damit könnte dafür in Hennigsdorf eine Regelung gefunden werden, die in Berlin erst jetzt diskutiert wird, nachdem die dortigen Innenstadtbezirke von den Rollern sozusagen überrollt wurden. Noch aber stellt sich das Problem der E-Scooter in Hennigsdorf nicht. Im Gegensatz zu Berlin gibt es bislang keine Anbieter, die E-Scooter vermieten. Der Verkehr mit diesen neuartigen Elektrorollern dürfte sich auf wenige in Privatbesitz befindliche beschränken.

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