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Kulinarik
Bayerische Speisen unter märkischen Kiefern

Betreiber Jörg Knick
Betreiber Jörg Knick © Foto: Brian Kehnscherper
Brian Kehnscherper / 23.08.2019, 06:00 Uhr
Rheinsberg (MOZ) Wenn Jörg Knick von Rheinsberg nach Menz fuhr, ist ihm schon oft die verlassene Hütte links der Fahrbahn aufgefallen. "Die Location ist super", sagt der Unternehmer. Seit 2016 steht die kleine Waldschänke leer. Knick entschied sich schließlich, sie wiederzueröffnen. "Wir sind uns mit der Besitzerin einig geworden und haben innerhalb einer Woche angefangen."

Auf der Karte geht es bajuwarisch zu: Haxn, Weißwurst, Zwiebelrostbraten, Saibling. Der Koch Tobias Knick, Sohn des Lokalinhabers,  hat schließlich lange am Schliersee in Oberbayern in der Küche gestanden. "Da habe ich die bayerische Küche einfach hergebracht. Alles andere gibt es hier ja schon", sagt er.  Die Lage der Gaststätte mitten im Wald eignet sich aus Sicht von Jörg Knick zudem wunderbar für ein weiteres Kulturgut aus dem Freistaat: "Es gibt keinen schöneren Biergarten als draußen in der Natur."

Die Karte ist bewusst  übersichtlich gehalten. Dafür ist alles frisch. Das Team ist mit fünf Mitarbeitern klein. "Wir sind ein sehr familiärer Betrieb. Alle sollen sich zugehörig fühlen", so der Betreiber. Sein Bruder  Uwe Knick wird beispielsweise als ausgebildeter Barkeeper für Cocktails sorgen. Für den Neustart haben die Knicks das Gelände ein wenig umgestaltet. Es gibt neue Möbel, einen Eisstand und eine Eismaschine, die Eiswürfel mit Fruchtfüllung herstellen kann. Zudem wurde die Küche kommplett neu ausgestattet. Zwar hat die Waldschänke den Betrieb schon Ende Juni wieder aufgenommen. Da jedoch noch viel Arbeit anstand, gibt es erst seit Kurzem Essen à la carte.

"Das Schöne ist, dass wir von den Rheinsbergern angenommen werden. Wir wollen ganzjährig öffnen. Das geht nur, wenn die Einheimischen kommen", so Jörg Knick. Für die Zukunft schweben ihm Sonderveranstaltungen wie ein Weihnachsmarkt vor – und natürlich ein Oktoberfest. Damit die Gäste auch etwas trinken können, möchte der Betreiber einen Shuttleservice organisieren.

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