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Umfragen
SPD in Brandenburg nur einen Prozentpunkt vor AfD - oder gleichauf

Auf einem Tisch liegt der Stimmzettel der Briefwahl zur Landtagswahl in Brandenburg.
Auf einem Tisch liegt der Stimmzettel der Briefwahl zur Landtagswahl in Brandenburg. © Foto: Patrick Pleul/dpa
dpa / 23.08.2019, 09:25 Uhr - Aktualisiert 23.08.2019, 15:00
Potsdam (dpa) Neun Tage vor der Landtagswahl in Brandenburg liegt die SPD in einer Umfrage mit 21 Prozent der Zweitstimmen nur knapp vor der AfD (20 Prozent). Das geht aus einer am Freitag veröffentlichten Erhebung der Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen im Auftrag des ZDF-Politbarometers hervor.

Auf Platz drei rangiert demnach die CDU mit 18 Prozent. Die Grünen und Die Linke kommen jeweils auf 14 und die FDP auf fünf Prozent. Die Freien Wähler hingegen erhielten vier Prozent und würden so den Einzug in das Landesparlament verpassen.

Bei der Frage, wen die Brandenburger lieber als Ministerpräsidenten hätten, hatte Amtsinhaber Dietmar Woidke (SPD) gegenüber Andreas Kalbitz (AfD) mit 61 zu acht Prozent einen deutlichen Vorsprung. Bei Ingo Senftleben (CDU) waren es 48 zu 23 Prozent, hieß es.

Für die Erhebung wurden 1068 repräsentativ ausgewählte Wahlberechtigte in Brandenburg befragt.

ARD-Umfrage weicht leicht ab

Nach der Aufholjagd der SPD sieht Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke für seine Partei die Chance auf einen Wahlerfolg am 1. September. „Ich bin fest davon überzeugt, dass wir es schaffen können, stärkste Kraft in diesem Land zu werden“, sagte der SPD-Spitzenkandidat am Freitag dem Bayerischen Rundfunk. „Wahlkampf lohnt sich, der Trend geht in die richtige Richtung.“ SPD-Generalsekretär Erik Stohn erklärte: „Unser Einsatz für Zusammenhalt und Miteinander zeigt Wirkung.“

CDU-Landeschef Ingo Senftleben, dessen Partei stagniert, sagte: „Klar, ich würde mir mehr wünschen.“ Es bleibe aber ein enges Rennen. „Der Politikwechsel in Brandenburg ist weiterhin möglich“, sagte er.

Im „Brandenburg-Trend“ der ARD vom Donnerstag lag die SPD gleichauf mit der AfD bei 22 Prozent - das war für die Sozialdemokraten ein Plus von vier Punkten und für die AfD von einem Punkt im Vergleich zur Juni-Umfrage. Die CDU kam auf 18 Prozent vor der Linken mit 15 Prozent bei jeweils einem Punkt mehr als Juni, die Grünen brachen um fünf Punkte auf 12 Prozent ein. Die FDP erreichte 5 Prozent, die Freien Wähler lagen bei 4 Prozent.

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Werner Matzat 24.08.2019 - 13:00:42

Die Wahrheit lässt sich nicht auf Dauer ignorieren - Entfremdete Medienelite - Wie die Eliten die Demokratie gefährden!

Sehr geehrte Presse Redakteure, die Chefs der großen Medienunternehmen sind vor allem Männer aus gutem Hause, sagt Elitenforscher Michael Hartmann. Er sieht Handlungsbedarf bei der Ausbildung junger Journalisten. “Diese Entfremdung zeigt sich zum Beispiel, wenn in den Medien steht: Uns ging’s noch nie so gut wie heute. Manch einer denkt da: Bei mir stimmt das aber nicht. Wenn das regelmäßig immer wieder auftaucht, dann sagt man irgendwann: Die lügen. Was nicht stimmt – aber viele Leute im unteren Drittel der Einkommensschichten interessiert nicht der Durchschnittswert. Die interessiert ihre Wirklichkeit. Und da hat es in den letzten beiden Jahrzehnten ein klares Minus beim Realeinkommen gegeben, beim unteren Zehntel um gut 14 Prozent. Die festangestellten Redakteure bei den großen Medien dagegen zählen meistens zu den oberen zehn Prozent, bei denen es im gleichen Zeitraum einen 22-prozentigen Zuwachs gegeben hat. Das verzerrt den Blick. … Wenn man den Begriff sehr eng hält, gehören zur Elite die Herausgeber und die Chefredakteure der großen Printmedien. Und die Intendanten, Chefredakteure und Programmdirektoren von Rundfunk und Fernsehen. Selbst wenn man noch andere hohe Führungskräfte hinzunimmt, ist das ein sehr überschaubarer Kreis von 150 bis 200 Personen. Es sind im Wesentlichen Männer, die zu zwei Dritteln aus den oberen vier Prozent der Bevölkerung kommen. Die Medienelite ist zusammen mit der Justizelite die zweit exklusivste nach der Wirtschaftselite. Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen öffentlich-rechtlich und privat: Im privaten Bereich stammen knapp vier von fünf Personen aus den oberen vier Prozent, im öffentlich-rechtlichen ist es nur gut die Hälfte.” Quelle: https://www.zdf.de/nachrichten/heute/entfremdete-medienelite-soziale-herkunft-praegt-die-berichterstattung-100.html --- Wer mehr über den Umgang unserer Politiker und Eliten, mit dem Volk, verstehen möchte, dem ist zu empfehlen - Die Abgehobenen ISBN-13: 9783593509280 mit Ausgabedatum vom 16.8.2018 - Michael Hartmann, renommierter Elitenforscher, setzt mit seinem Buch ein klares politisches Statement zu einem brisanten Thema mit gesellschaftlicher Sprengkraft. Sehr geehrte Redakteure, trotz ihres Löschvorgangs beim Leserkommentar, ist die Wahrheit die Wahrheit und somit bleibt das Brandenburger Land, auch im 30. Wendejahr, wie viele Regionen im Osten, weiterhin abgehängt. 30 Jahre nach der Wiedervereinigung liegen ostdeutsche Regionen in vielen Bereichen immer noch zurück. Der/die ArbeitnehmerInn bleibt lebenslänglich arm, siehe hier: https://www.zdf.de/politik/frontal-21/geringverdiener-in-der-falle-100.html --- dabei im vor kurzen veröffentlichten Bildungsmonitor von Platz 14 auf 15 einfach so abgesackt und ein erheblicher Klima - Umweltverschmutzer. Denn erst Gestern, am 23.08.2019, als kurz vor der Landtagswahl, am 01. September 2019, veröffentlichte der rbb 24 folgende Meldung: Jänschwalde mit hohem CO2-Ausstoß - Das Braunkohlekraftwerk Jänschwalde im Süden von Brandenburg hat im vergangenen Jahr die größte Menge an Treibhausgasen in der Region ausgestoßen. Das belegen Daten der Emmissionshandelsstelle, die rbb 24 ausgewertet hat. Danach hat das Kraftwerk 2018 fast 23 Millionen Tonnen CO2 oder andere klimaschädliche Gase verursacht. Weitere große Mengen an Treibhausgasen gaben die Raffinerie in Schwedt (Uckermark) und das Stahlwerk in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) ab. Größter Emittent in Berlin war das Steinkohlekraftwerk Reuter West in Siemensstadt. (ENDE) Dafür danke ich, als besorgter Bürger, der brandenburgischen Landesregierung. Und falls auch Sie die Tatsachen und reale Wirklichkeit weiterhin nicht anerkennen dürfen, die Verantwortlichen wollen erst recht nicht wissen, wie groß die Probleme sind im Land! Oder glauben Sie wirklich, der Bürger frisst nur S..d und S.....e? Da können sie noch so viele Löschvorgänge tätigen wie sie wollen, der intelligente Wähler lässt sich nicht für dumm verkaufen.

kay-uwe granz 23.08.2019 - 14:39:12

Einfach mal ansehen,

und sich dann die Frage stellen, ob die Wahlentscheidung, der letzten Jahre, die richtige Entscheidung war!-------------------------https://www.youtube.com/watch?v=h5L-ZmWg908

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