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Albert-Schweitzer-Quartier
Grundstein für mehr als 114 Wohnungen gelegt

Kinder des Nachbarschaftstreffs Schweitzer-Viertels haben ihre Wünsche für die Gestaltung des Quartiers gezeichnet. Quartiersmanagerin Svetlana Martin (Zweite von links) übergibt die Bilder HWB-Chef Holger Schaffranke (rechts) für die Kartusche.
Kinder des Nachbarschaftstreffs Schweitzer-Viertels haben ihre Wünsche für die Gestaltung des Quartiers gezeichnet. Quartiersmanagerin Svetlana Martin (Zweite von links) übergibt die Bilder HWB-Chef Holger Schaffranke (rechts) für die Kartusche. © Foto: Roland Becker
Roland Becker / 23.08.2019, 15:28 Uhr
Hennigsdorf (MOZ) Mehr als 200 Bewerbungen liegen der Hennigsdorfer Wohnungsbaugesellschaft (HWB) bereits für die 114 Wohnungen vor, für die am Freitag der Grundstein im Albert-Schweitzer-Quartier gelegt wurde. Es war nicht nur dem Wahlkampf geschuldet, dass zu diesem Termin Prominenz wie Landrat Ludger Weskamp und Bauministerin Katrin Schneider (beide SPD) erschienen. Jedes Wohnungsbauprojekt kommt den Politikern beim extrem angespannten Wohnungsmarkt im Berliner Speckgürtel gerade recht. Die Ministerin betonte deshalb die Bedeutung dieses fast 26 Millionen Euro schweren Bauprojekts: "Das Besondere ist, dass ein lebenswertes Quartier geschaffen wird, zu dem neben über 100 neuen Wohnungen ein Begegnungszentrum, Parkmöglichkeiten und Außenflächen gehören."

Darauf legte auch HWB-Chef Holger Schaffranke den Fokus. Einerseits verwies er darauf, dass 40 Prozent der Wohnungen bei einem Mietpreis von 5,50 Euro pro Quadratmeter für finanziell Benachteiligte gedacht ist. Ebenso viele Wohnungen werden für sieben Euro je Quadratmeter vergeben. Weitere 28 höherwertig ausgestattete Wohnungen sind für 9,50 Euro im Angebot.  Andererseits betonte er, dass das Viertel – bislang eher als sozialer Brennpunkt bekannt – zu einem Vorzeigequartier werden könnte. "Wir hoffen auf eine neue Qualität der nachbarschaftlichen Beziehungen", sagte er über den Kiez, in dem Menschen aus über 20 Nationen leben.

Lebenswerter wird das Viertel auch dadurch, dass die Parkplätze in einen neuen Mobilitätswürfel mit Angeboten für Elektromobilität verlegt werden und so Platz für neue Grünanlagen entsteht. Fürs Miteinander der Mieter steht der neue Nachbarschaftstreff. Schon im September wird er auf doppelt so großer Fläche wie bisher Angebote für Bildung, Beratung und Freizeit offerieren. Bürgermeister Thomas Günther (SPD) zeigte sich daher davon "überzeugt, dass das Quartier ein attraktives, lebendiges Viertel wird".

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