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Das Alinae Lumr in Storkow hat begonnen. Bereits Stunden vor dem Auftakt des Programms sind die ersten Gäste angereist.

Musikfestival
Alinae Lumr: Familienausflug zum Festival

Bernhard Schwiete / 23.08.2019, 18:00 Uhr
Storkow (MOZ) Eine Radiosendung habe er über das Alinae Lumr gehört, erzählt Danilo Riedl. Danach habe er beschlossen: "Da muss ich hin." Das war im vergangenen Jahr. Und weil er damals nicht nur von dem Rundfunkbeitrag, sondern auch vom tatsächlichen Festival begeistert war, ist der junge Mann aus Leipzig auch jetzt wieder nach Storkow gereist. Mit Thomas Deubel bildet er die Vorhut einer größeren Gruppe, gemeinsam haben die beiden Männer am Nachmittag schon mal die Zelte aufgebaut. Das ist eine durchaus gute Entscheidung gewesen, denn die Schattenplätze auf der Wiese an der Burgstraße sind als erste belegt. Am Abend wird die Gruppe aus Sachsen sieben Erwachsene und sieben Kinder umfassen.

Apropos Kinder: Sie gehören beim Alinae Lumr wie selbstverständlich dazu. Zahlreich tummeln sie sich auf dem Zeltplatz, wo die Menge der Besucher schon am Nachmittag stetig zunimmt, während auf dem Marktplatz noch der Aufbau läuft. Annelie Kiesow und Jonas Hoth haben den zweijährigen Emil und die einjährige Edda mitgebracht. "Die beiden gehören mit dazu", sagt Annelie Kiesow. Weil beim Alinae Lumr alles in der Nähe ist, sei das Festival auch für ein Familien-Wochenende geeignet. Jonas Hoth hat sich am Freitag kurz zuvor noch um die Essens-Stände gekümmert. Die beiden jetzigen Berliner, die aus Beeskow stammen, gehören zum Organisations-Team des Alinae Lumr.

Dass sich das Storkower Festival  mittlerweile weit über die Region hinaus einen Namen gemacht hat, beweisen Anna Weißenberger und Marlene Schmid. Die beiden jungen Frauen, die ebenfalls bereits am Nachmittag ihr Zelt aufbauen, nutzen das Alinae Lumr für ein gemeinsames Wochenende mit Freundinnen aus Studentenzeiten in Würzburg. Eine Freundin von damals, die sie noch erwarten, reise mit der Bahn sogar bis aus München an. Auch sie sind keine Alinae-Lumr-Neulinge. "Es ist hier einfach super entspannt und friedlich", sagt Anna Weißenberger. "Ein paar Musiker kennt man jedes Jahr schon, und jedes Jahr nimmt man auch ein paar neue Favoriten mit nach Hause."

Als kurz nach 17 Uhr mit dem Auftritt von John Moods auf der Bühne auf dem Marktplatz das Konzertprogramm beginnt, füllt sich auch das Geläuf in der Altstadt. Bis Sonntag geht das Festival, bei dem nicht nur Konzerte, sondern auch Workshops, Filmvorführungen und mehr angeboten werden. Vieles ist kostenlos, ansonsten gibt es für Kurzentschlossene auch noch Festival- und Tagestickets, für Storkower zu stark ermäßigten Preisen.

Kinder sammeln Autogramme

Unterdessen haben nicht nur die Erwachsenen, sondern auch die Kinder schon recht genaue Vorstellungen, was sie sich von dem Wochenende erwarten. "Wir wollen ganz viele Lieder hören und wie letztes Jahr wieder Autogramme sammeln", sagen die achtjährigen Alma und Jorinde, die Kinder von Danilo Riedl und Thomas Deubel aus Leipzig.

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