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Hoffnungstaler Stiftung Lobetal lud zum Jahresempfang nach Biesenthal ein.

Brotzeit
Treffen an einer langen Tafel im Gewächshaus

Aus den Werkstätten: Geschäftsführer Martin Wulff, Diakonie-Direktorin Barbara Eschen und Pfarrer Christoph Brust
Aus den Werkstätten: Geschäftsführer Martin Wulff, Diakonie-Direktorin Barbara Eschen und Pfarrer Christoph Brust © Foto: Wolfgang Rakitin
MOZ / 25.08.2019, 09:00 Uhr
Lobetal (MOZ) Zu einer Premiere hat die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal am Donnerstagabend eingeladen. Der erste Jahresempfang fand in einem Gewächshaus der Banimer Baumschulen in Biesenthal statt. In einer Zeit, in der der Eindruck entsteht, dass "die Gesellschaft auseinanderdriftet, kann man von Lobetal und Bethel viel lernen, zum Beispiel, für andere Menschen da zu sein", unterstrich Brandenburgs Landtagspräsidentin Britta Stark (SPD). Seit 1996 gebe es die Bauumschulen, heute arbeiten dort rund 900 Menschen mit Behinderungen.

Mit dem Empfang verbinde man eine Veranstaltung, die den Lobetaler Geist widerspiegelt", sagte Martin Wulff, Geschäftsführer der Hoffnungstaler Stiftung. Es gehe darum, Menschen aus nah und fern, mit und ohne Behinderungen zusammenzuführen. "Wir sprechen zusammen, um die Welt ein bisschen besser zu machen", so Wulff. Zwei lange Tafeln waren in dem Gewächshaus aufgebaut. Den Gästen wurde eine Brandenburger Brotzeit serviert.

"Unversehrtheit ist ein Privileg, kein Verdienst", sagte Susanna Karawanskij (Linke), Brandenburgs Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie. Sie erinnerte daran, dass 88 Prozent aller Behinderungen Folgen von Erkrankungen  sind. "Sie können jeden treffen." Die Leiter in den verschiedenen Bereichen der Werkstätten würden die Fähigkeiten der Mitarbeiter sehen. Die Baumschule veredele nicht nur Gehölze, sondern auch das Denken von vielen", so die Ministerin.

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