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Fahrradtour
Tour de MOZ im Ruppiner Land: Gute Laune trotz Reifenpanne

Eckhard Handke / 25.08.2019, 15:54 Uhr - Aktualisiert 25.08.2019, 16:10
Neuruppin (freier Autor) Am Bahnhof Rheinsberger Tor trafen sich am Samstagvormittag 45 Radler zur zweiten Tour de MOZ im Ruppiner Land in diesem Jahr. Tourleiter Manfred Wothe, Geschäftsführer der Europäischen Sportakademie des Landes Brandenburg und leidenschaftlicher Radfahrer, begrüßte die Teilnehmer. Die Freizeitsportler begaben sich mit ihm und Jens Schwarzenberger, Fachbereichsleiter Sport an der Beruflichen Schule in Lindow, auf die 50 Kilometer lange Route, die zum Teil über Feld- und Waldwege führte.

Als Dank für die Unterstützung und Ausarbeitung der Route überreichte Daniel Boldt im Namen der Märkischen Oderzeitung an Manfred Wothe und Jens Schwarzenberger je ein Exemplar des neuen Buches "Fontanes Heimat Einst und Jetzt". Noch das obligatorische Gruppenfoto, dann ging es um kurz nach 10 Uhr los in Richtung Kränzlin. "Der Letzte bestimmt das Tempo", ließ Manfred Wothe noch wissen.

Reparatur schlug fehl

Die Tour verlief idyllisch, bis es zwischen Walsleben und Katerbow bei einer Teilnehmerin eine Reifenpanne gab. Trotz mitgeführter Schläuche schlug die Reparatur fehl. Der Partner der Frau radelte zurück nach Neuruppin, um sein Auto zu holen. So konnten die beiden Teilnehmer beim Essen in den "Märkischen Höfen" in Netzeband dabei sein. Manfred Wothe hatte sich wegen wichtiger Termine kurz vor Netzeband verabschiedet. Die weitere Führung über Rägelin, Frankendorf, Kunsterspring und Stendenitz übernahm Jens Schwarzenberger.

Eine halbe Stunde später als erwartet trafen die gut gelaunten Frauen und Männer wieder am Rheinsberger Tor in Neuruppin ein. Für Ingolf Olp aus Eisenhüttenstadt war es schon die 15. Tour de MOZ, seit neun Jahren nutzt er dabei ein E-Bike. "Ich habe schon 30 000 Kilometer damit zurückgelegt", erzählte der Rentner. "Heute hat mir die Route sehr gefallen. Wir hatten einen schönen Blick auf den See. Und das Essen hat auch geschmeckt. Was will man mehr."

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Zweite Tour de MOZ im Ruppiner Land 2019

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Elke und Eberhard Leschin aus Fredersdorf sind seit drei Jahren bei der Tour de MOZ auf Achse und zum zweiten Mal in Neuruppin dabei. "Wir mögen die Gesellschaft", sagten sie. "Die Gegend und die Ruhe auf der Fahrt über Waldwege haben mir am besten gefallen. Und auch die Waldschenke in Stendenitz war toll", meinte Elke Leschin.

Werner Last aus Storkow, der schon sechsmal bei der Tour dabei war, stiftete seinen in Neuruppin lebenden Bruder Helmut Last an mitzufahren. Den Brüdern haben ebenfalls besonders die Waldwege gefallen. Werner Last ist Radfahr-Profi: Er ist schon viel im Umland und sogar bis zur Ostsee gefahren. Auch Gudrun Niendorf aus Neuruppin entschloss sich, mit einer Freundin zusammen mitzuradeln, ebenso wie einige Sportfreunde vom Ruppiner Radsport Club aus Neuruppin.

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