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Laga-Meile
Beachen vorm Rathaus

Sand vorm Rathausplatz: "Endlich ein ebener Platz" frohlockte Hansa-Chef Dirk Schumacher mit einem Augenzwinkern über das natürliche Gefälle im Stadtzentrum.
Sand vorm Rathausplatz: "Endlich ein ebener Platz" frohlockte Hansa-Chef Dirk Schumacher mit einem Augenzwinkern über das natürliche Gefälle im Stadtzentrum. © Foto: Matthias Haack
Matthias Haack / 25.08.2019, 20:34 Uhr - Aktualisiert 27.08.2019, 11:01
Wittstock (moz) Bürgermeister Jörg Gehrmann und sein Verwaltungsteam schafften es, Wittstock einen weiteren Farbtupfer zu geben: Das Zentrum ihres Marktplatzes schütteten sie mit mehreren Ladungen feinstem Sand auf und ließen am Sonnabend die Volleyballer und am Sonntag die Handballer ihren Sport präsentieren.

Öffentlich. In lockerer Atmosphäre, in einmaligem Ambiente, vor einem permanent wechselnden Publikum, das sich nach oder vor dem Besuch der Landesgartenschau zu einem Stadtrundgang entschloss oder der Quelle des Lärmpegels auf der Spur war.

Als Partner hatte sich die Verwaltung Vereine gesucht: MSC Wölfe, Kampfsportler, Schützen, Leichtathleten gehörten ebenso dazu wie die beiden Vereine, die in diesem Jahr runden: Der SV Medizin feiert 50 Jahre, der FK Hansa sogar 100. Vereinschef Dirk Schumacher: "Wir zeigen, dass gemeinsam etwas geht in unserer Stadt." Er geht wegen der gewaltigen Resonanz davon aus, dass dies keine Eintagsfliege bleibt. "Ich gehe in die nächsten Gespräche mit einer klaren Empfehlung", obwohl oder gerade weil nicht alle Wittstocker Sportvereine sich einbrachten.

Auf ihrem Marktplatz ließen die Wittstocker Sand abkippen. Darauf wurde dann Volleyball und Handball gespielt - vor einem neuen Publikum.
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Ihren Stand unterm Pavillon hatte die Privilegierte Schützengilde 1560 so aufgebaut, dass die Schussrichtung gen Rathausfassade zeigte. Geschossen wurde natürlich nicht scharf, sondern mit Lichtpunktgewehren auf fünf Scheiben, wie im Biathlon. Prominenz hatten die Schützen dabei: Laura Quooß. Die 23-Jährige ist nicht nur Vereinsmitglied und Cousine von Weltmeisterin Katrin Quooß. Sie gehört zur Fördergruppe des nationalen Verbandes – im Skeet. Für einen Augenschmaus sorgte das ganztägig ausgelegte Beach-Volleyballturnier des SV Medizin: Acht Frauen wurden zu Beginn jeweils drei Männer zugelost, außer ein Team wagte es, mit zwei Frauen anzutreten. Zudem verteilten sich die heimischen Landesliga-Spieler gleichmäßig, um Chancengleichheit zu wahren. "Somit haben wir alle Interessenten untergebracht", erklärte René Drose und führte fort: "Zweimal zehn Minuten lassen wir spielen und im System jeder gegen jeden." Damit kam jedes Quartett auf sieben Partien.

Sogar einen offiziellen Wettkampf organisierte die Laga-Stadt gemeinsam mit dem Kreissportbund: 56 starteten auf der Preußischen Meile über 7,5 Kilometer.

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