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Krummensee feiert mit allen Generationen und bietet Künstlerisches, eine kleine Olympiade und feiert bis tief in die Nacht hinein.

Trubel
Krummensee auf den Beinen

Renate Meliß / 02.09.2019, 06:45 Uhr
Krummensee Smaragdgrün schimmerten die Wellen des Haus-Sees. Direkt auf Spielplatz und Festwiese war am Samstag richtig was los. Sommerfest in Krummensee war angesagt. "Wir machen das hier schon seit vielen Jahren", sagte Ortsvorsteherin Elfi Gille. Sie hielt die organisatorischen Fäden in der Hand.

Jede Menge Vereine hatten sich an der Vorbereitung beteiligt. "Gemeinsam haben wir es geschafft, ein umfangreiches Programm für alle zu organisieren", sagte die Vorsteherin. Eine Dankestafel für alle Unterstützer war am Eingangsbereich der Festwiese angebracht worden.

Zunächst war eine kleine Ausstellung mit Kinderzeichnungen in der Kirche zu besichtigen, auch der Kunsthof hatte seine Türen geöffnet. Als die Sirene auf dem Dach mit einem lauten Signalton den Start des Löschangriffs der Jugendfeuerwehr Krummensee bedeutete, herrschte Aufregung. "Aufgrund der hohen  Waldbrandwarnstufe können wir allerdings kein richtiges Feuer machen", so Jugendwart Kai. Dennoch war es für alle interessant zu sehen, wie schon die Jüngsten im Notfall einen Löscheinsatz durchführen können. "Wasser marsch!" hieß es schon bald, und eine Fontäne mitsamt Regenbogen zielte direkt in den Haussee. Anschließend hatten die Besucher zwischen Buch-, Pflanzentauschbörse und einem Stand mit Obst, Gemüse und Blumen aus der Region allerhand anzuschauen.

Ob der Hitze zogen sich die meisten aber schnell unter die Zelte und Pavillons mit Wildbratwurst vom Grill, Kühlem vom Getränkewagen oder mit Kaffee und selbst gebackenen Kuchen zurück. Mit Sandi und Cleo – den beiden Pferden von Familie Kindl –, ging’s dann hoch zu Ross Runde um Runde für alle begeisterten kleinen Reiterinnen und Reiter weiter.

Familien im Wettstreit

Inzwischen war es soweit: Die Familien-Olympiade konnte starten. Hier waren Große und Kleine gleichermaßen gefragt, miteinander in Wettstreit zu treten. Mama Claudia Jahrmatter aus Rehfelde ging als erste mit Töchterchen Lia-Sophie an den Start. "Wir hatten aus der Zeitung davon erfahren und wollten daher unbedingt dabei sein", so die junge Frau. Ab ging es mit der Schubkarre zur ersten Station: Eierlauf, Stift in den Flaschenhals einfädeln, anschließend zur "Fühl-Box" und Meister Hämmerlein und zurück wieder im Eiltempo per Schubkarre. Da wurde die Zeit genommen. Das machte viel Spaß.

Cornelia Bera hatte in die Märchenkiste gegriffen und erzählte Geheimnisvolles und Sagenhaftes, was vor allem die Kleinsten unter den Gästen erfreute. So kamen sie auch kurz zur Ruhe, was bei deutlich über 30 Grad der Gesundheit diente. Gestärkt nach manchem Happen ging das Fest mit DJ Mario weiter, der Disko-Musik zum Tanz bis Mitternacht auf der Festwiese auflegte. Allen Beteiligten von der Feuerwehr Krummensee, dem Anglerverein, der Kirchengemeinde, dem Familiencafé über den Förderverein Dorfkirche Krummensee, den Verein Gartenfreunde, dem Jugendtreff, der Jägerschaft Krummensee, Seefeld, Weesow, Werneuchen und vielen aktiven Firmen im Ort sprach Ortsvorsteherin Elfi Gille ausdrücklich ihren Dank aus.

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