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Wann die angebliche Gefahr für die Schifffahrt weg ist, hängt nun an der Entscheidung der Fördermittelstelle.

Abriss
Lieper Brücke in der Warteschleife

Gefahr für die Schifffahrt? Noch ist das Unterfahren der Lieper Brücke über den Oder-Havel-Kanal erlaubt.
Gefahr für die Schifffahrt? Noch ist das Unterfahren der Lieper Brücke über den Oder-Havel-Kanal erlaubt. © Foto: Marco Marschall
Marco Marschall / 03.09.2019, 18:15 Uhr - Aktualisiert 04.09.2019, 06:37
Liepe (MOZ) Da die Finanzierung des Abrisses und Neubaus der Lieper Brücke über den Oder-Havel-Kanal noch immer nicht gesichert ist, wird sich ein Start der Maßnahme weiter verzögern.

Wie Britz-Chorin-Oderbergs Amtsdirektor Jörg Matthes auf Anfrage der Märkischen Oderzeitung mitteilt, hat seine Verwaltung einen Antrag auf Leaderförderung gestellt. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs mit dem Ministerium für Inneres und Kommunales (MIK), das nach Verdopplung der Gesamtkosten auf knapp acht Millionen Euro von einer Teilfinanzierung zurückruderte. Die Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) steht weiter zur Übernahme der Hälfte. Da Liepe als notleidend eingestuft ist, würde das MIK die andere Hälfte beisteuern. Allerdings erst, wenn es keine andere Fördermöglichkeit gibt.

Zwischenzeitlich hatte die WSV Druck gemacht und die Lieper Brücke, die seit Mai nicht mehr überquert werden darf, auch als Gefahr für die Schifffahrt bezeichnet. Im Gespräch mit der MOZ hatte ein Sprecher nun mitgeteilt, nichts dramatisieren zu wollen. Der Verkehr unter der Brücke hindurch ist weiterhin gestattet.

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