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Fest
800 Gäste feiern auf dem Luisenhof der Lebenshilfe

Gesang zur Gitarre: Die Gruppe der Kita "Knirpsenland" sang für die Festgäste. Foto: Volkmar Ernst
Gesang zur Gitarre: Die Gruppe der Kita "Knirpsenland" sang für die Festgäste. Foto: Volkmar Ernst © Foto: Volkmar Ernst
Volkmar Ernst / 09.09.2019, 10:05 Uhr
Liebenberg (MOZ) Ob geistig behindert oder nicht – beim Fest der Lebenshilfe Nord in Liebenberg hat das keine Bedeutung. 800 Gäste feierten miteinander.

Die Lebenshilfe ist ein Elternverein und zugleich Trägerin verschiedener Einrichtungen, die sich um die Integration von Menschen mit geistigen Behinderungen kümmern. "Unsere Arbeit ist Mittel zum Zweck, um die Menschen am Leben teilhaben zu lassen", bringt es Bernd Reinicke, Geschäftsführer der Lebenshilfe Nord, kurz und bündig auf den Punkt. Bereits seit 1991 organisiert der Verein das Lebenshilfefest auf dem Luisenhof in der Nähe von Liebenberg. "Es ist unser Dankeschön an alle Mitglieder, Freunde, Unterstützer, Sympathisanten und Mitarbeiter, wenn die dabei auch arbeiten müssen", so Reinicke weiter. "Das Fest bietet uns als Verein einerseits die Möglichkeit, über unsere Arbeit zu informieren. Anderseits ist es eine gute Gelegenheit, einmal in gemütlicher Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen", so der Chef  weiter.

Zur Lebenshilfe Nord gehören vier Einrichtungen, darunter eine Behindertenwerkstatt, in der 240 Menschen betreut werden, eine Wohnstätte für 45 Menschen und zwei Kindereinrichtungen, in denen zurzeit 243 Kinder betreut werden. Was dort gemacht wird, davon konnten sich Eltern und Großeltern sowie  alle Gäste überzeugen, denn sowohl die Kita "Kunterbunt" als auch das "Knirpsenland" gestalteten das Programm mit. Dass auf dem Luisenhof gefeiert wird, hat seinen guten Grund: Der Hof ist einer von vielen Angeboten innerhalb der Behindertenwerkstatt. "Zum Hof gehören mehrere Hektar Ackerland, außerdem haben wir eigene Pferde und auch Pensionspferde. Die Arbeiten werden alle unter Anleitung von den behinderten Menschen erledigt", erklärt Bernd Reinicke. Dazu gehören der Bau und die Reparatur der Weidezäune ebenso wie die Bewirtschaftung der Flächen und die Versorgung der Tiere. Davon konnten sich die Besucher des Festes überzeugen. Es gab Spiele und Aktionen für die Kinder. Schon Stammgast ist der Lychener Flößerverein, der erklärte, wie kleine und große Flöße gebaut werden.

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