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Doppelte Herausforderung am Hockenheimring

Eingespieltes Team: Mike David Ortmann (l.) und Markus Winkelhock.
Eingespieltes Team: Mike David Ortmann (l.) und Markus Winkelhock. © Foto: Gruppe C GmbH
MOZ / 14.09.2019, 06:00 Uhr
Blumberg Bevor es für Mike David Ortmann zum großen Finale Ende September auf dem Sachsenring geht, steht an diesem Wochenende eine erneute Herausforderung für den jungen Rennfahrer aus Blumberg auf dem Programm. Wie auch die letzten fünf Rennen im ADAC GT Masters wird Ortmann zusammen mit dem ehemaligen Formel 1- und DTM-Piloten Markus Winkelhock für den Berliner Rennstall Mücke Motorsport auf dem Hockenheimring einen Audi R8 LMS steuern. Das Wochenende in Hockenheim ist die vorletzte Station im diesjährigen Rennkalender der "Liga der Supersportwagen".

Allerdings kommt an diesem Wochenende eine doppelte Herausforderung auf Ortmann zu. Parallel zum GT Masters wird Mike David Ortmann in der ADAC GT4 Germany einen Aston Martin Vantage zusammen mit Alexander Mies pilotieren. Bereits zur diesjährigen Ausgabe des 24-Stunden-Rennen-Klassikers auf dem Nürburgring fuhr Ortmann unter anderem auch mit Alexander Mies um den Titel in der GT4-Klasse, bis durch einen Unfall das Auto aus dem Rennen genommen wurde.

Umstieg in den Aston Martin

Auch an diesem Wochenende wird der Blumberger für das am Nürburgring beheimatete Team von ProSport Performance den Aston Martin Vantage fahren. "Die Verpflichtung in das Team kam sehr kurzfristig und ich habe mich natürlich sehr gefreut, dass ProSport Performance so viel Vertrauen in mich setzt", sagte Ortmann am Mittwoch vor seiner Abreise zum Hockenheimring.

Im Team von ProSport Performance hat Mike David Ortmann seine Permit für die Nürburgring Nordschleife erlangt, denn dies ist die einzige Rennstrecke der Welt, wo man neben der herkömmlichen Internationalen Fahrerlizenz eine zusätzliche Lizenz erwerben muss. Genau wie im Team von Mücke Motorsport, für das der Nachwuchsrennfahrer bereits seit fünf Jahren aktiv ist, fühlt sich Ortmann rund um Teamchef Chris Esser sehr wohl und perfekt aufgehoben. Es sind zwar völlig unterschiedliche Fahrzeugkonzepte, aber Ortmann ist nun mittlerweile im Profirennsport angekommen, sodass er genau weiß, worauf es ankommt und den "Hebel beim Fahrzeugwechsel umlegen kann".

Dies stellte Ortmann bereits vor gut zwei Wochen unter Beweis. Im Sonntagsrennen der GT4 European Series, der GT4-Europameisterschaft, stellte Ortmann zusammen mit Mies den Aston Martin Vantage auf einem sensationellen vierten Platz nach dem einstündigen Sprintrennen ab und verpasste nur knapp das Podium.

Im GT Masters sind bis zum Finale auf dem Sachsenring in zwei Wochen noch vier Wertungsläufe zu fahren. Der Blumberger hat dabei den Gewinn der Juniorwertung nach wie vor fest im Blick. "Wir müssen jetzt konstant in die Punkte fahren und im besten Falle bei allen Rennen auf dem Podium stehen", erklärt Ortmann seine  Ziele. "Es ist sicherlich eine harte Aufgabe in der weltweit stärksten GT3-Rennserie, aber wir haben ein Paket von Fahrer, Team und Auto, um damit ganz vorne mitzuspielen."

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