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Dolgeliner Grundschule hat Aussicht auf erneutes Fördergeld, das bald im Haus II investiert werden soll.

Bildung
Dritter Bauabschnitt an der Dolgeliner Grundschule

Toiletten-Freigabe: Erst im Mai wurde an der Grundschule gefeiert. Nun folgen Arbeiten am Haus II (Hintergrund).
Toiletten-Freigabe: Erst im Mai wurde an der Grundschule gefeiert. Nun folgen Arbeiten am Haus II (Hintergrund). © Foto: Matthias Lubisch
Cornelia Link-Adam / 12.10.2019, 06:00 Uhr
Dolgelin (MOZ) Die Gemeindevertretung der Gemeinde Lindendorf hat in dieser Woche in ihrer Sitzung in Dolgelin einstimmig beschlossen, dass die Umsetzung des 3. Bauabschnitts für das Haus II. der Grundschule Dolgelin in den Haushaltsjahren 2019/2020 beginnen soll. Es konnten erneut Fördermittel angezapft werden.

Schon zweimal investierte die Gemeinde in den zurückliegenden Jahren in die "Josef Vervoort"-Grundschule in Dolgelin. Um die Schulinfrastruktur zu verbessern, wurden 2016 im ersten Bauabschnitt ein neuer Schul-Speiseraum und die Ausgabeküche geschaffen und damit ein Mittagessen an einem Standort ermöglicht. Und auch im vergangenen Jahr rückten in der kleinen Grundschule die Bauarbeiter an. Sie erneuerten im Auftrag der Gemeinde als Träger der Bildungseinrichtung die Schultoiletten für die Jungen und Mädchen. Die Fertigstellung der Sanitärräume, die für die inklusive Schule auch mit Behinderten-Toiletten ausgestattet sind, wurde Ende Mai mit einem großen Kinderfest gefeiert.

Finanzschwache Kommune

Die Grundschule Dolgelin besuchen derzeit  140 Schulkinder. Bereits im letzten Jahr informierte das Amt Seelow-Land darübe, dass die Gemeinde Lindendorf – wie andere finanzschwache Kommunen auch – eine Finanzhilfe zur Verbesserung der Schulinfrastruktur durch das Kommunalinvestitionsfördergesetz II (KInvFG II) erhält. Diese durfte aber nicht zur Kofinanzierung der KIP-Mittel des 2. Bauabschnittes eingesetzt werden. Somit ist nunmehr der 3. Bauabschnitt zur Erneuerung der Sanitäranlagen im Haus II sowie für Sockel, Fassade und Schulhofgestaltung umsetzbar.

Der Bewilligungsrahmen beträgt laut Amtsverwaltung insgesamt 162 200 Euro. 146 000 Euro fließen aus dem Programm KInvFG II Schulinfrastruktur und 16 200 Euro bringt die Gemeinde als Eigenanteil auf. Um sich zu sichern, hat das Amt für die Gemeinde eine Bedarfszuweisung gemäß Brandenburgischem Finanzausgleichsgesetz (FAG) beantragt und im Juli bewilligt bekommen. Die Verwaltung schlug der Gemeindevertretung vor, für den 3. Bauabschnitt mit der Planungsphase noch in diesem Jahr zu beginnen und kommendes Jahr die Maßnahme baulich fertig zu stellen. Alle neun anwesenden Abgeordneten der Gemeindevertretung stimmten dafür. Sie erbaten sich aber gemeinsam mit der Schulleitung von Beginn an mehr Einsicht in die Planung, damit das Geld auch wirklich für alle Projektteile ausreichen wird.

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