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Der Ausbau der Schönower Ortsdurchfahrt stellt die Anwohner noch einmal auf eine Geduldsprobe. Weihnachten soll der Verkehr wieder fahren.

Straßenbau
Ausbau der Schönower Ortsdurchfahrt geht auf die Zielgerade

Zweiter Bauabschnitt: Vom Einkaufszentrum bis zum Ortsausgang wird noch gebaut.
Zweiter Bauabschnitt: Vom Einkaufszentrum bis zum Ortsausgang wird noch gebaut. © Foto: Sergej Scheibe
MOZ / 12.10.2019, 09:45 Uhr
Bernau (MOZ) Das Straßenbauprojekt "Ausbau der Landesstraße 30, Ortsdurchfahrt Schönow" nimmt weiter Form an. "Wir kommen mit dem vierten Bauabschnitt gut voran und bitten die Anlieger um Geduld für die letzte Etappe", sagt Bernaus Baudezernent Jürgen Jankowiak.

"Auch für die letzte Etappe wünschen wir uns Verständnis", so der Dezernent. Immer wieder gibt es Fragen und Kritik zur Baustelle in Schönow. Leider können Probleme und Zeitverzögerungen bei Tiefbaumaßnahmen nicht immer vorher erkannt werden. So mussten zahlreiche Neu- und Umverlegungen von teilweise zunächst unbekannten Leitungen vorgenommen werden, erklärt Bauamtsleiterin Simone Rochow. Sie und ihr Team wissen aber, dass die bauausführenden Firmen ihr Bestes geben und zügig arbeiten. Auch gibt es immer wieder Fragen zu Änderungen der Umleitungsstrecke für den Bus oder Öffnungen von Anliegerstraßen. "Die Strecke des Busses wurde im Vorfeld konkret mit der Barnimer Busgesellschaft abgestimmt. Und es wird bis zum Ende des Jahres bei dieser Strecke bleiben, da die Barnimer Busgesellschaft eine Neuorientierung der Kunden vermeiden will. Deshalb wird es keine Zwischenlösung geben", so Simone Rochow.

Zudem haben Bürger die Möglichkeit, in wöchentlichen Baubesprechung, dienstags ab 9 Uhr, Fragen zu den Baumaßnahme zu stellen. "Wir hoffen, dass das Angebot dem Unmut entgegen wirkt", erklärt Jankowiak. Denn man musste auf der Baustelle zunehmend Behinderungen feststellen. So wurden beispielsweise Absperrungen umgestellt oder gleich ganz entwendet. Dabei ist dies keine Lösung, da so die Bauzeit und auch die Kosten des Projekts erhöht würden.

Aktuell wird im zweiten Abschnitt vom Rewe-Markt/Ecke Fritz-Reuter-Straße bis zum Ortsausgang gebaut. Zudem finden Arbeiten an den Nebenanlagen im ersten Abschnitt (Kreisverkehr bis Fritz-Reuter-Straße) statt, wozu die Bushaltestelle, die Ampelanlage, Gehwege und Zufahrten gehören. Die Straße und die Mittelinsel sollen bis Jahresende fertiggestellt sein, sodass die Fahrbahn an Weihnachten wieder nutzbar sein soll.

Beleuchtung ab Montag

"Restarbeiten an Gehwegen, Mulden sowie Ersatzpflanzungen werden im neuen Jahr erfolgen", so Bauamtsleiterin Rochow. Während zurzeit klassische Tiefbauarbeiten und Rohrleitungsarbeiten im zweiten Teilabschnitt stattfinden, wird sich im ersten Teilabschnitt die Beleuchtungssituation deutlich verbessern. Schon ab kommender Woche, genauer ab 14. Oktober, soll der Weg zwischen Gerhard-Hauptmann-Straße und Kreisel wieder beleuchtet sein. Pünktlich zum Ende der Herbstferien.

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