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Innenminister
Schröter: Schleierfahndung hilft im Kampf gegen Grenz-Kriminalität

In Handschellen wird ein Fahrer eines polnischen Kleintransporters auf einem Rastplatz an der Autobahn A 12 abgeführt.
In Handschellen wird ein Fahrer eines polnischen Kleintransporters auf einem Rastplatz an der Autobahn A 12 abgeführt. © Foto: Patrick Pleul/dpa/ZB
dpa / 12.10.2019, 09:42 Uhr
Potsdam (dpa) Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) hat die von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) angeordnete Ausweitung der sogenannten Schleierfahndung an den deutschen Grenzen begrüßt.

"Die Schleierfahndung ist ein gutes Mittel, um grenzüberschreitende Kriminalität zu bekämpfen", sagte Schröter der Deutschen Presse-Agentur. "Das gilt für alle Deliktsfelder gleichermaßen, wie zum Beispiel Fahrzeugdiebstahl, Drogenhandel oder illegales Schleusen." Diese Fahndung erlaubt der Polizei Kontrollen auch ohne konkreten Anlass oder Verdacht.

Seehofer hatte Ende September angekündigt, die Schleierfahndung im Grenzraum durch die Bundespolizei zu intensivieren - "um unerlaubte Einreisen, Schleusungskriminalität und andere Grenzkriminalität zu bekämpfen", teilte das Bundesinnenministerium mit. Dies bedeute eine Intensivierung der Schleierfahndung an allen deutschen Schengen-Grenzen, "unterhalb der Schwelle der vorübergehenden Wiedereinführung von Binnengrenzkontrollen", erklärte das Ministerium.

Das soll insbesondere die illegale Migration eindämmen, wie die Bundespolizeidirektionen von Berlin und Pirna auf Anfrage mitteilten. Der Schwerpunkt liege auf Kontrollen auf Bundesautobahnen, internationalen Zugverbindungen und auf dem Flugverkehr im Schengen-Gebiet.

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