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Auf dem Empfang im Seelower Kulturhaus wird der Wechsel an der Spitze der Neuhardenberger Amtsfeuerwehr vollendet.

Forderung
Feuerwehrleute wollen mehr Entschädigung

Diese Frauen und Männer aus Neuhardenbergs Amtsfeuerwehr wurden auf dem Ball im Seelower Kulturhaus befördert.
Diese Frauen und Männer aus Neuhardenbergs Amtsfeuerwehr wurden auf dem Ball im Seelower Kulturhaus befördert. © Foto: Arnold Ille
Ines Weber-Rath / 14.10.2019, 07:30 Uhr
Seelow (MOZ) Beim Feuerwehrball der Neuhardenberger Amtsfeuerwehr sind am Samstagabend im großen Saal des Seelower Kulturhauses etliche Plätze leer geblieben. Nicht nur unter den rund 120 Einsatzkräften der Amtsfeuerwehr mit ihren drei Ortswehren und acht Standorten hat sich offenbar Ball-Müdigkeit breit gemacht – nicht einmal die Hälfte war mit Partner oder Partnerin erschienen. Auch an "Offiziellen", wie dem Kreisbrandmeister und Vorsitzenden des Kreisfeuerwehrverbandes mangelte es. Und als Gusow-Platkows Ortswehrführer Tino Krebs dann als zuständiger Fachbereichsleiter der Amtsverwaltung zur Begrüßung ans Mikrofon trat, entschuldigte er Amtdirektorin Grit Brinkmann. Sie habe sich am Morgen krank gemeldet und lasse herzlich grüßen.

In großen Fußstapfen

So hielt Amtsbrandmeister Tino Treske seine erste große Rede im Ehrenamt vor dezimierter Kulisse. Der Platkower war in die, wie er sagte "großen Fußstapfen" seines Vorgängers Martin Zohles getreten. Jener hatte ein Jahr zuvor an selber Stelle, zusammen mit seinem Stellvertreter Tino Krebs sein Ehrenamt niedergelegt.  Als Grund nannten beide das Scheitern der geplanten Verbandsgemeinde der Neuhardenberger Amtsgemeinden mit Seelow und anderen Umlandgemeinden. Nur mit dieser Aussicht hatten sie sich bereit erklärt, die Aufgaben bis zur Neugliederung der Feuerwehr in der Region zu übernehmen.

Der Wechsel an der Spitze der Amtsfeuerwehr wurde am Sonnabend vollendet: Rückwirkend zum 1. September wurden die bisherigen Stellvertreter des Amtsbrandmeisters, Frank Kästner und Hartmut Breetsch, aus ihren Ehrenämtern abberufen. Tino Krebs und Tino Treske dankten beiden für ihr langjähriges Engagement für die Organisation des Brandschutzes im Amt. Zum neuen Stellvertreter des Amtsbrandmeisters wurde zum 1. September der Altfriedländer Andreas Schubert ernannt. Er wurde zum 1. Hauptbrandmeister befördert.

Der Amtsbrandmeister dankte in seiner Rede nicht nur den Einsatzkräften für ihr Engagement. Sie sind in diesem Jahr zu 18 Brandeinsätzen und 14 technischen Hilfeleistungen gerufen worden. Sondern auch den Angehörigen sowie Arbeitgebern für ihr Verständnis und ihre Unterstützung.

Mit Blick auf die Vertreter der Amtsgemeinden im Saal erklärte Tino Treske unter dem Beifall der Feuerwehrleute: Nachdem die Mitglieder des Amtsausschusses sich selbst und dem Amtsseniorenbeirat die Aufwandsentschädigungen erhöht haben, sei es an der Zeit, dies auch den Feuerwehrleuten zuzugestehen. (Mehr zu den Beförderungen und Ehrungen im Rahmen des Balls in unserer morgigen Ausgabe.)

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