Das Nachrichtenportal für Brandenburg
Startseite Märkische Onlinezeitung - MOZ.de

Die Gemeinde will am Parkplatz der Schleuse künftig für Ordnung sorgen.

Hebewerk
Drei Euro fürs Parken in Niederfinow

Niederfinow will dem Wildparken an der Schleuse künftig Einhalt gebieten.
Niederfinow will dem Wildparken an der Schleuse künftig Einhalt gebieten. © Foto: Julia Lehmann/MOZ
Jörn Kerckhoff / 15.10.2019, 06:30 Uhr
Niederfinow (MOZ) Die Gemeinde Niederfinow sieht sich zum Handeln gezwungen. Das Schiffshebewerk Niederfinow ist ein beliebtes Ausflugsziel, das jedes Jahr viele tausend Besucher anlockt. Diese nutzen dann auch den eigens geschaffenen Parkplatz zum Halt. Während die meisten Auto- und auch Motorradfahrer den Parkplatz korrekt nutzen und auch die drei Euro Parkgebühren entrichten, gäbe es leider auch immer wieder Motorradfahrer, die ihre Krafträder außerhalb des Parkplatzes abstellen, was nicht vorgesehen ist, oder selbst kleinste Öffnungen in der Einfriedung nutzen, um zu verschwinden, ohne zu bezahlen.

So die Schilderungen von Bürgermeisterin Peggy Fürst während der Sitzung der Gemeindevertreter am vergangenen Donnerstag. Auch wenn es nur ein kleiner Teil aller Motorradfahrer sei, die sich so verhalten, komme es leider nicht selten vor, bestätigte Gemeindevertreterin Heike Thiede, die am Schiffshebewerk arbeitet.

Wildparkern Einhalt gebieten

So sieht sich die Gemeinde nun gezwungen, diesem Verhalten einen Riegel vorzuschieben. Die Einfriedung des Parkplatzes soll erweitert und der Weg "Lieper Schleuse" teilweise miteinbezogen werden. Damit könnte sichergestellt werden, dass das Befahren und Verlassen des Parkplatzes nur über die dafür vorgesehene Zufahrt erfolgen kann, so Fürst. Die Errichtung von vier Dreifach-Wegesperren wären notwendig, um dies zu erreichen. Für den Zugang von der Hebewerkstraße zur Gewerbefläche bräuchte es eine zweiflügelige Drehflügeltoranlage. Mit der Teil­einziehung könnte auch ein Durchfahrtsverbot mit Sonderzeichen für den Weg "Lieper Schleuse" ab der Hebewerkstraße umgesetzt werden. Die Nutzung als alternative Zufahrt wäre damit unzulässig und könnte im Fall eines Verstoßes geahndet werden, schildert Solveig Spann, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes Britz-Chorin-Oderberg. Das Ausschreibungsverfahren für dieses Projekt könne kurzfristig erfolgen, so die Information des Amts.

Schlagwörter

Leserforum

Um einen Kommentar zu schreiben, melden Sie sich bitte oben rechts an. Falls Sie noch keinen Login haben, registrieren Sie sich bitte.

Alle Leserkommentare geben ausschließlich die persönlichen Ansichten und Meinungen des Autors wieder und sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte übernimmt die Redaktion keinerlei Gewähr.

Ihr Kommentar zum Thema

Kommentartitel
Name
(öffentlich sichtbar)
Email
(wird nicht veröffentlicht)
© 2020 MOZ.de Märkisches Medienhaus GmbH & Co. KG